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In Montauk brach Frisch erstmals mit diesem Prinzip. Illegale Müllkippe zwischen Immekath und Nesenitz hel Immekath.

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Andere Kritiker feierten die Erzählung als das bedeutendste Werk des Autors und lobten die Leistung, das eigene Leben zu einem literarischen Kunstwerk zu verarbeiten. Die Rahmenhandlung der Erzählung Montauk beschreibt das Wochenende des Zwei Tage später, einen Tag vor seinem Geburtstag, ist Frischs Rückflug nach Europa gebucht.

An seiner Seite befindet sich Lynn, eine jährige Verlagsangestellte, die ihn während der Reise betreuen soll, vom Werk des Autors aber keine Zeile gelesen hat. Für den Autor erwächst an diesem Wochenende das Verlangen, die gemeinsamen Tage zu beschreiben, ohne etwas zu den Geschehnissen hinzuzufügen. Er sinniert über das Alter und sein zunehmendes Gefühl, eine Zumutung für andere zu sein, sowie seinen Erfolg und dessen Wirkung auf Neider, Verehrer und Frauen. Frisch gibt intime Details aus seinem Leben preis, das Sterben seiner Mutter, seine Impotenz und vier Schwangerschaftsabbrüche bei drei Frauen.

Auch über sein Werk reflektiert der Autor, angefangen von der parallelen Arbeit des jungen Architekten auf der Baustelle und als Verfasser erster Theaterstücke bis zu den immer gleichen Fragen, die seine späteren Romane auf Presseterminen auslösen. Frisch zeigt sich unzufrieden mit seinen Geschichten, mit denen er lediglich das Publikum bedient, aber weite Teile seines eigenen Lebens vor sich verschwiegen habe.

Er hat das Gefühl, sein eigentliches Selbst durch sein Werk verraten zu haben. Mit Frischs Erfolgen und der Unfähigkeit seines Freundes, ihn als Schriftsteller zu akzeptieren, endete ihre Freundschaft, die Frisch rückblickend als unheilvoll begreift.

Eine andere Episode enthüllt Frischs Unvermögen in der Zeit seiner ersten Ehe, mit einer gelähmten Nachbarin umzugehen, die sich als seine erste Liebe entpuppt. Vor allem Frischs ehemalige Gefährtinnen stehen im Mittelpunkt der Erzählung. Lynn löst Erinnerungen an ihre Vorgängerinnen aus, angefangen von der Jüdin Käte, dem realen Vorbild der Hanna aus Homo faber , der ersten Ehefrau Trudy, der getrennt von ihm lebenden Marianne, die er noch immer liebt, bis zur von Hörigkeit und Eifersucht geprägten Beziehung zu Ingeborg Bachmann.

Angesichts des nicht mehr fernen Todes möchte Frisch keine Frau an seine Zukunftslosigkeit binden. Er wünscht sich, Lynn sei die letzte Frau in seinem Leben. Gleichzeitig ist beiden klar, dass ihre Beziehung auf dieses eine Wochenende beschränkt bleiben wird und sie danach nicht wieder in Kontakt treten wollen. Frisch hofft, dass Lynn nicht, wie die Frauen zuvor, der Name für eine Schuld werden wird.

An der Kreuzung von First Avenue und 46th Street sieht Frisch der davongehenden Lynn nach, die sich nicht noch einmal nach ihm umdreht. Damit hob er die literarische Form des Textes hervor, der trotz seines autobiografischen Inhalts weder Autobiografie noch Bericht oder Tagebuch ist.

Der Erzählstil wird am Anfang der Erzählung ironisch gespiegelt: Details werden oft nur angedeutet, so dass sie einem Leser ohne Kenntnis von Frischs Biografie nicht auf Anhieb verständlich sind. Die Erzählung besteht aus einer Collage von gegenwärtigen Szenen und erinnerten Lebenssituationen, durchbrochen von typografisch in Kapitälchen hervorgehobenen, als Leitmotiv eingesetzten Stichworten, Zitaten, Ortsangaben, Small-Talk-Einsprengseln oder interviewhaften Fragen Lynns.

Frisch verwendete eine weiterentwickelte Form seines Stils des literarischen Tagebuchs. Die Reihung der mosaikhaften Daten und Ereignisse ist zwar chronologisch , aber ohne Kausalität. Ich möchte erzählen können, ohne irgendetwas dabei zu erfinden. Demgegenüber steht das in den Rückblenden und Reflexionen verwendete Ich für Max Frisch, den Schriftsteller und Menschen mit all seinen Erinnerungen und Ängsten, seinen Erfolgen und seinem privaten Scheitern.

Ich- und Er-Form bieten zwei Blickwinkel auf dieselbe Figur. Die Perspektive der Erzählung springt, je nach Erzählgegenstand, fortwährend von der Er- in die Ich-Form und wieder zurück. Erst am Ende, als sich das Erleben des Wochenendes bereits in Erinnerung verwandelt, bleibt nur noch das Ich.

Es zeigt Frischs Fixierung, die auch Lynn erkennt: Bereits das vorangestellte Motto der Erzählung von Montaigne gibt Montauk sein nichtfiktionales Programm: Meine Fehler wird man hier finden, so wie sie sind, und mein unbefangenes Wesen, so weit es nur die öffentliche Schicklichkeit erlaubt. Ich habe irgendeine Öffentlichkeit bedient mit Geschichten. Ich habe mich nur verraten.

Ohne Personnagen zu erfinden; ohne Ereignisse zu erfinden, die exemplarischer sind als seine Wirklichkeit […]. Er stellt sich die Aufgabe: Damit steht sie dem direkten Erleben, der Liebe entgegen. Er will den Augenblick. Dennoch steht zwischen Lynn und Frisch eine unüberbrückbare Distanz. Die begrenzte Zeit des Wochenendes verhindert, dass sie sich näher kennenlernen werden: Doch seine Gegenwart ist nicht nur in diesem Zitat eines nie umgesetzten Opernentwurfs von Frisch präsent.

Am Ende bleibt der Zweifel, ob selbst mit den Mitteln rückhaltloser Aufrichtigkeit eine zutreffende Beschreibung des eigenen Ichs gelingen kann: Verkürzt angegeben ist lediglich der Name des Jugendfreundes W. Obwohl die Erzählung ihren autobiografischen Hintergrund somit weitgehend unverschlüsselt offenlegt und auch keine Fiktion, sondern Authentizität behauptet, wurde sie verschiedentlich als Schlüsselroman klassifiziert. Petersen damit, dass dies von der Frisch-Forschung bei Montauk im Gegensatz zu anderen Werken kaum untersucht worden sei: Er zog das Fazit: Damit widersprach er der Lesart Montauks als chronique scandaleuse.

Sie kam zum Schluss: Das hat er als autobiographisches Werk ausgegeben. Klötzer Ortsteil gewinnt ersten Preis beim Dorfwettbewerb und qualifiziert sich für Bundesausscheid in Berlin. Ok Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Geheimnis um die graue Mauer. Fotos und Videos aus der Altmark Fotos. Hier können Sie Ihren Leserbrief bequem, schnell und einfach online verfassen. Aktuelle Nachrichten aus der Altmark auf Facebook. Immer mehr Wölfe in der Altmark: Ungeheuer viel Bürokratie Quarnebeck.

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