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Was zur Hölle bedeutet eigentlich androgyn?

Ich würde mich echt freuen, wenn es hier bald mehr Infos usw. Ich habe mich jahrelang damit gequält als Mann aufzutreten als der ich geboren wurde.

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Wenn jemand etwas wissen will, braucht er mich einfach nur zu fragen. Hi, die Idee mit dieser Seite gefällt mir gut. Ich habe mich schon vor einigen Jahren mit dem Thema Androgynität beschäftigt, weil ich mich mit meiner geschlechtlichen Identität auseinander gesetzt habe.

Und dabei ist mir bewusst geworden, dass der Begriff androgyn zu mir passt. Als Kind war mir schon bewusst, dass ich mich in manchen Dingen von den anderen Kindern unterscheide. Ich trug die Haare kurz, hatte Klamotten, die später auch mein Bruder tragen konnte, trug aber vereinzelt auch Kleider. Doch von meinem Verhalten war ich eine Mischung aus Junge und Mädchen.

Ich spielte mit allen möglichen Spielzeugen Autos, Puppen, Puzzles und so weiter und hatte eine Kindergartenfreundin. Die anderen Mädchen aus meiner Gruppe wollten nichts mit mir zu tun haben; ein oder zwei Jungs haben auch noch mit mir gespielt. In der Schule und im Alltag setzte sich das Ganze dann fort: Einige Jungs haben mich auch gehauen und zurückhauen war nie so meine Stärke. Gleichzeitig kam ich ganz gut mit meinen Cousins und Cousinen zurecht: Ich schminkte mich nie, trug zum Teil androgyne Kleidung und verhielt mich ihrer Meinung nach nicht wie ein Mädchen sich verhalten sollte.

Erst als ich die Klasse abschloss und eine andere Klasse kennen lernte, konnte ich mich zumindest in dieser Hinsicht finden. Aber es dauerte noch einige Jahre bis ich mir auch über meine geschlechtliche Identität klar wurde. Das wurde in der Familie, der Schule oder im Freundeskreis nicht thematisiert, sodass ich mir selbst Informationen gesucht habe.

Inzwischen bin ich mit mir selbst im Reinen und ich trage das, was mir gefällt und fühle mich auch frei von innen heraus. Den Zwang, mich an andere Leute anzupassen oder an irgendwelche Normen, habe ich schon lange verloren. Aber es gab zwischendurch Momente, wo mich das arg gestört hat. Ich war ein Spätzünder und es machte mir damals viel aus, als Leute mich "Flachland" nannten, weil ich noch keine weibliche Brust hatte.

Mittlerweile ist mir eigentlich egal, wie viel oder wenig oder ob ich überhaupt welche habe. Für mich würde sich nichts ändern. Ich habe seit einiger zeit keine Ahnung wann genau ein Problem mit mir selbst. Und zwar bin ich wirklich unzufrieden mit meinem Körper. Paar "weibliche Merkmale" stören mich extrem und die hätte ich gerne weg. Eine Zeit lang dachte ich, ich will ein junge sein dann habe ich aber bemerkt das ich kein ganzer junge sein will. Als erstes habe ich an tomboy gedacht da ich dies schon kannte aber ich wollte auch nicht meine weibliche Seite komplett verstecken.

Nun ist mir aber vor kurzem klar geworden das ich gerne den Oberkörper eines Mannes hätte aber den Rest halt nicht. Nun ist meine Frage da ich viel im Internet darüber gelesen habe und auch mit Freunden die viel im Internet darüber gelesen haben, und mich auch kennen, geredet habe.

Nun ist meine Frage ob sie dies bestätigen würden auf Grund meiner wünsche da ich für so tests leider keine zeit habe da sie lange dauern und mein Internet auch nicht das schnellste ist. Würde ich gerne ihre Meinung dazu hören. Androgyn beschreibt eigentlich nur, dass man von allen angeblichen Verhaltensweisen die Männer und Frauen haben sollen, etwas besitzt.

Das ist keine medizinische Diagnose, sondern wie manche sich selber definieren wollen. Mir ging es lange Zeit genau so wie dir, aber jetzt verstehe ich dieses Einteilen und Labeln nicht mehr.

Inwiefern ändert es etwas, wenn du einen Begriff für deine Art zu sein, für dein Ich, findest? Muss man sich direkt so definieren? Untermauert es nicht eher die Vorstellungen von männlich maskulines Rollenbild, nicht die biologische Tatsache und weiblich feminin s.

Was übrigens keiner tut. Statt sich in Kategorien einzuordnen würde ich lieber versuchen mich von solchen Vorstellungen zu lösen. Du bist so wie du bist, welches biologische Geschlecht du bist und Tendenzen sagen nichts über das Individuum aus dich. Also warte erstmal ab bevor du dich so labeln willst und vielleicht merkst du, dass du das gar nicht brauchst.

Aber wieso deinen Körper verändern statt dich so zu akzeptieren? Denn was sagt er schon über dich aus? Seid ich ungefähr 5 Jahre alt bin wünsche ich mir ein Junge geworden zu sein Es kann vlt sein das ich meinen Körper falsch verstehe und ich das alles garnicht will Warum ich hier bin?

Schon als ich 6 Jahre alt war fing es an das ich mir Abedns einfach vorgestellt habe eine andere Person zu sein Hallo Mareike, es gibt zwei Begriffe die ich dir gerne erklären möchte. Es gibt eine Geschlechtsidentität und eine sexuelle Orientierung. Die Geschlechtsidentität sagt aus in welchem Geschlecht du dich Fühlst, auch wenn du mit einem weiblichen Körper geboren wurdest, kannst du dich männlich fühlen oder auch irgendwo dazwischen, also z.

Die sexuelle Orientierung sagt aus zu welchem Geschlecht du dich hingezogen fühlst, so kannst du z. Wenn du nun sagst "ich wäre schwul aber bin weiblich" würde dass heissen, dass du dich von deiner Geschlechtsidentität männlich fühlst und homosexuell bist.

Daraus würde folgen, dass du Transgender bist, also deine körperliches Geschlecht nicht deinem gefühlten entsprechen würde. Ich hoffe ich habe nicht zu viele neue Begriffe verwendet, schaue wie sich diese Überlegungen für dich anfühlen. Es ist schon etwas länger her, dass ich auf diese Seite gestossen bin und nun bin ich wieder hier, wohl weil es kaum etwas anderes zu diesem Thema gibt.

Es beschäftigt mich gerade mal wieder. Für mich war die Kindheit und Jugend sehr belastend. Ich habe mich immer als ausgegrenzt empfunden. Obwohl ich körperlich ein Junge war, wurde ich von Jungen nie als solcher akzeptiert.

Dafür war ich wohl zu gefühlvoll, weich und näher am Wasser gebaut. Vielleicht haben sie sich dadurch bedroht gefühlt. Mädchen haben sich auch nicht für mich interessiert und diejenigen, die eher burschikos waren haben mich verletzt. Warum das so war, habe ich nie verstanden. Nach einem Umzug so mit neun Jahren habe ich keinen Anschluss mehr an Gleichaltrige bekommen und wurde zum Einzelgänger.

In der Jugend hatten viele anderen Jungen eine Freundin, während ich keine hatte. In dieser Zeit hatte ich Nasenbluten die Seele weint - habe ich irgendwo gelesen und ich wurde von anderen Jungen gefragt: In der Disco und beim Single-Treff habe ich dann auch nie jemanden kennengelernt. Ab 17 Jahren ging es mit der Ausbildung los und bis in die Mitte meiner 30er habe ich fast nur für den Beruf gelebt.

So mit 30 kam dann auch der Rückzug und ich habe mich fast nur noch mit Büchern beschäftigt. Darunter war auch die Astrologie. Mit 46 Jahren wurde mir dann klar - 10 von 11 Planeten stehen in weiblichen Zeichen - dass ich vom Körper her ein Mann, doch vom Wesen her weiblich bin. Früher hat mir das Thema Homosexualität eher Angst gemacht und ich hatte auch keine Kontakte dazu.

Jetzt wurde mir erst so richtig bewusst, dass ich mich für Männer interessiere. Ich habe mir ein Profil auf PlanetRomeo und später auch auf anderen Dating-Plattformen zugelegt und wieder gelöscht. Es ging immer nur um oberflächlichen Sex und das wollte ich nicht.

Wieder wollte mich niemand verstehen. Hinzu kommt, dass ich ab 30 einen eher spirituellen Weg gegangen bin. Heute bin ich HochSensitiv und medial, wodurch ich kaum Nähe zu anderen Menschen ertrage, da ich ihre Ausstrahlung bzw. Das lässt sich weder abschalten noch abschwächen, also bleibt mir nur die Distanz. Durch das Tal der Tränen bin ich hindurch und mir ist klar, dass es für mich keinen Partner geben wird. Die Menschen sind viel zu oberflächlich und sehen nur den Körper. Ich empfinde mich mehr als Hetero, da das weibliches Wesen in mir nach einem männlichen Gegenstück gesucht hat.

Das stösst mich ab. Mit 52 fühle ich mich immer noch wie Anfang 20 und gehe gerne zum Tanzen in die Disco. Wenn die Musik passt tanze ich so zwei bis zweieinhalb Stunden und muss mich dann wegen meiner HochSensitivität zurückziehen. Schubladendenken liegt mir fern, doch bin ich weder Hetero noch Homosexuell. Trans ist auch daneben, weil ich mit meinem Körper einverstanden bin und nie einen weiblichen Körper haben wollte. AndroGyn klingt zwar schrecklich, ist aber immerhin neutral und vor allem ist es für mich Ganzheitlich.

Mir ist es zuwider, auf eine rein körperlich sexuelle Ebene abgewertet zu werden, da ich mich als Mensch mit Körper, Seele und Geist empfinde. Verstehen kann man fast nur das, was man selbst erfahren hat, es sei denn, man ist sehr empathisch. Ich wünsche mir für die Menschen, dass sie mehr mit ihrem Herzen sehen und damit das, was ist, anstatt nur das, was sie mit ihren Augen sehen.

Hi, vorab erstmal ich finde deine Seite und die Idee dazu sehr schön und wünsche dir auch weiterhin noch viel Erfolg! Ich bin 14 und denke schön seit längerem darüber nach ob ich vielleicht das andere Geschlecht oder beide oder weder noch bin, allerdings bin ich mir sehr unsicher und das zieht mich ziemlich runter. Fest steht für mich eigentlich nur, dass ich mit dem wie ich jetzt bin unzufrieden bin.

Ich wäre gerne das andere Geschlecht männlich , jedoch gibt es auch feminine Seiten an mir die ich mag und ich hätte Angst, so nicht als männlich "anerkannt" zu werden von Freunden, Familie usw. Zudem bin ich mir ja auch selbst nicht ganz sicher ob ich vielleicht androgyn bin. Tut mir leid wenn das etwas unübersichtlich ist.

Vielleicht hat ja jemand von euch Tipps, wie ich mir Klarheit verschaffen kann, oder ähnliche Probleme. Ich wollte nur anmerken, dass ich mich zwischendurch immer wieder genau so fühle wie du es beschreibst.

Ich bin mir auch sehr unsicher was das anbelangt, aber es schwankt eben auch bei mir. Also ich bin 13, habe heute das erste mal davon gehört und möchte normal sein. Also ich bin männlich, biologisch normal, aber mir wird oft, auf beleidigende Art und weise gesagt, dass ich mich feminin verhalte. Ich stehe auf Mädchen und möchte auch ein Junge sein.

Ich bin 1,60 sehe aber irgendwie kleiner aus und haben einen kurzen Oberkörper. Bin ich jetzt normal, ich hoffe doch. Homosexuellen werd ich sicher nicht!!! Wenn ich so einen Schwachsinn höre, dann könnte ich anfangen zu kotzen! Du bist alles andere als normal, denn wer so einen kleingeistigen Horizont besitzt wie ein Neandertaler, der kann einfach nicht normal sein.

Homosexuell werde ich sicher nicht! Lieber Magic, in Deinem Beitrag vermisse ich ein wenig die Vernuft, die Dir selbst ja sehr wichtig zu sein scheint. Zumindest was andere Beiträge angeht. Wenn ich Du wäre, würde ich mal Überlegungen anstellen und dann vernüftig argumentieren anfangen. Lieber D, du bist doch erst 13 Jahre jung.

Da passiert noch so viel mit Dir in den nächsten Jahren. Aber versuche einfach Dir selber treu zu bleiben und vergiss das dumme gelaber von irgendwelchen Idioten. Aber sich zu verstellen, für Irgendwen, wirst Du später mit Sicherheit bereuen.

Das garantier ich Dir, da sprech ich aus eigener Erfahrung. Schon in meiner Kindheit wurde mir immer gesagt, dass ich wie ein Mädchen aussehe.

Auch meine Eltern meinten das ich meiner Schwester ähnlich sehe. Ich fand das ganz furchtbar, denn ich fühlte mich als Junge. Ich interessierte mich auch für Autos, Sport und später eben auch für Mädchen.

Aber ich wollte nie ein Mädchen sein. Als 17 Jähriger hörte ich zum ersten mal den Begriff androgyn in Zusammenhang mit meiner Erscheinung. Anfang der 90er steckte das Internet noch in den Kinderschuhen und ich musste das Wort in einem Lexikon nachschlagen. Irgendwie erkannte ich mich da wieder. Ich dachte, wenn es ein Wort dafür gibt, dann ist es legitim.

Ich setzte meinen femininen Körper in Scene. In meiner Selbstfindung hat es mich unendlich weit voran getragen. Dennoch wäre es schön, wenn es ein Forum für Gleichgesinnte gäbe. Komplimente von anderen sind zwar toll, aber der Austausch über das spezielle Ich wäre schon gut.

Es tut mir schon vorsorglich leid, wenn meine Gedanken nicht ganz leicht zu ordnen sind; die GENDER-Thematik lässt sich leider nicht mit zwei drei Sätzen erklären und mit einem Wort verständlich machen. Eine riesige Hilfe ist es für jeden Menschen, wenn er sich dieser Tatsache bewusst wird.

Aber das passt nicht in eine geschäftsorientierte Gesellschaft, die alles gerne genormt hätte. Teilweise hat dieses Denken kuriose oder auch haarsträubende Auswirkungen, die aus dem Raster der Normen fallen.

Wir AndroGyne müssen lernen, zu uns zu stehen, in aller Ruhe und Gelassenheit, die Menschen um Dich herum staunen lassen.

Doch habe ich auch nie Ablehnung erfahren - und das in den er Jahren. Es tat gut, auch in meinem öffentlichkeitswirksamen Beruf ICH sein zu dürfen, nie kam eine Beschränkung Ich finde es sehr gut wenn eine Person sich nicht damit beschäftigen muss wer oder was SIE oder ER ist, männlich oder weiblich, hetero, homo oder was auch immer. Ich bin als "männlich" registriert und meine Geschlechtsmerkmale sind auch als solche zu erkennen.

Habe aber weibliche Züge, kaum Körperbehaarung, achte schon immer sehr auf meine Optik und die Gesundheit. Als Kind gab es für mich keine Antworten auf meine unglaublich vielen Fragen in Richtung Geschlechterzugehörigkeit, warum bin ich ein Junge, warum verhalte und fühle ich nicht wie die anderen Jungs die ich kenne. Die Zeit war damals eine andere und dann noch in der damaligen DDR lebend, es gab keine Ansprechpartner in meinem Umfeld und der PC war noch nicht erfunden.

Die damals vorhandene einschlägige Literatur hat das Problem auf dem Feld der Psychiatrie angesiedelt. Ein Glück das ich stark genug war mit Stolz und eigenen, gesetzten, optischen Merkmalen mit meiner Androgynie offen umzugehen. Aber eine Zuordnung ist mir nie gelungen, warum auch, es lebt sich sehr gut so wie es ist, nicht Frau, nicht Mann, nicht Hetero und nicht Schwul, sondern von jedem etwas, in mir vereint. Aber bin ich damit so richtig Glücklich?

Denn die Suche nach meinem "Ich", nach einem "Anker" ob ich den dann wirklich brauche ist mir völlig unklar beschäftigt mich auch weiterhin. Ich lebte mit Frauen zusammen und habe Kinder und Enkelkinder.

Ich lebte mit Männern zusammen und habe mich immer für die Belange des "anders seins" interessiert und eingesetzt. Ich bin geschminkt und ungeschminkt, bin als Frau gekleidet oder als Mann und trete auch so in der Öffentlichkeit auf. Und beides kauft mir mein Umfeld ab, ohne dass ich dabei lächerlich in den Augen der meist nicht toleranten Mitmenschen wirke. Am liebsten bin ich aber androgyn gekleidet, was aber mehr Fragen bei meinen Mitmenschen aufwirft als wenn ich als Mann oder als Frau gekleidet bin ich lebe in Berlin.

Sich mit anderen Betroffenen und nicht Betroffenen austauschen zu können, sich gar zu treffen und gemeinsame Unternehmungen zu planen und auszuführen ist das was mir selbst immer gefehlt hat. Ich bin sehr gerne behilflich diese "Öffentlichkeit" mit zu gestalten und beantworte auch hier jede Frage zu meiner Person und meinen Erfahrungen zu meiner gelebten Androgynität.

Vielen Dank, dass du sie ins Leben gerufen hast! Hier lese ich Dinge mit denen auch ich mich identifizieren kann, denn manchmal fühle ich mich männlich, dann wieder weilblich und dann irgenwie doch wieder keinem Geschlecht angehörig Es hat mich eigentlich erfreut könnte man sagen Ich habe Deinen Text gerne gelesen Mir ist ein kleiner Stolperstein aufgefallen: Du erlebst selbst, wie hinderlich das Einteilen der Menschen auf Deine Person wirkt. Doch versuche mal bei der Begegnung mit anderen Menschen diese Einteilung zu vermeiden: Streng genommen sind es "androgyn wirkende Menschen".

Mein Erleben zeigte mir in den vergangenen Jahren, dass sehr viele Mitmenschen an und mit uns entdecken, wie verengt die Menschen längst leben und welche Freiheit sie sich mit uns AndroGynen schenken lassen können. Hey, Mir gehts ähnlich, Immer muss ich mir anhören dass ich ein sehr weibliches gesicht habe , und irgendwann hat das angefangen mich sehr zu stören.

Ich komm damit nicht gut klar. Ich bin ein Typ, ubd fühl mich auchso steh auf Frauen, auf Sport und so. Aber ich mag genauso duftkerzen und Blumen. Die frahe was ich bin hat mich als jugendlicher richtig fertiggemacht. Und so eine plattform haben zu können hilft anderen in der situation bestimmt sehr viel, ich find das ganz toll von dir! Tolle Seite und starke Worte! Ich wundere mich gerade wirklich, warum ich noch nicht früher über Deine Seite gestolpert bin.

Ach egal, Hauptsache ist, dass ich hier gelandet bin. Ich hab den Text 2 mal lesen müssen, weil ich es echt nicht glauben konnte. Auch ich hab mich schon mit den ganzen Bezeichnungen rumgeschlagen, um heraus zu finden wo ich mich einsortieren kann.

Bislang kann ich eigentlich nur mit Sicherheit sagen, dass ich als Mann verpackt bin, meine Verpackung wirklich mag war nicht immer so und sie auch behalten will. Vielleicht ist ja was schief gelaufen beim Verpacken zum Beispiel oder wurde ich falsch verladen, oder stimmt der Adressaufkleber nicht, oder oder oder Also hab ich zwar ne grobe Vorstelleung davon, wie ich aussehe, wo ich unterwegs bin, was ich mag und nicht mag.

Aber das wars auch schon, zu viel ist noch irgendwie unklar. Ich hoffe das klingt nicht all zu abstrakt, es beschreibt aber ziemlich treffend meine Gefühls- und Lebenslage. Ich empfinde mich in vielen Dingen als "typisch männlich", aber in vielen Dingen auch als "typisch weiblich". Wenn es so etwas wirklich gibt. Aber leider gibt es in unserer Gesellschaft noch viel zu viele Idioten, die der Meinung sind, am aller besten zu Wissen wie Man n oder Frau zu sein hat.

Jeder wird bewertet und wehe jemand weicht vom "typischen" Bild ab. Ist halt nicht ihr Wahrnehmungsspektrum. Aber egal, dass ist ein anderes Thema. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass man Andere nie auf Basis augenscheinlicher Merkmale verurteilen oder bewerten sollte. Denn komischer Weise sind meiner Erfahrung nach, wir "Abweichler" meist menschlicher, als Jene mit der Überzeugung die Norm zu repräsentieren. Denn wer human ist, der ist sozial und respektiert seine Mitmenschen.

Das ist das Einzige was wirklich zählt!!! Echt krass, ich könnte gerade ewig weiter schreiben. Leider habe ich gerade nicht mehr wirklich viel Zeit. Werd aber auf jeden Fall die Tage nochmal reinschauen. Freu mich über jede Antwort. Wer will, darf mich auch gern direkt anschreiben, würd mich gern mal austauschen. Ich hoffe Dir gehts wieder gut nach deiner OP? Konnte leider die Geschichte vorhin nur mal schnell überfliegen.

Ich hätte ja auch gleich meine Mail-Adresse dazu schreiben können, dann wird es auch wesentlich Einfacher direkt an mich zu schreiben. Hey alex, Hab deinen text gelesen, und keine sorge ich konnte dir folgen. Ist manchmal schwer das zu glauben, glaub mir, aber am ende wird alles gut.

Biologisch bin ich weiblich und möchte auch sehr gerne als Frau wahrgenommen werden. Wenn ich mich selbst im Spiegel anschauen, finde ich mich aber nicht weiblich Anmerkung hierzu: Ich habe vielfach mit Freunden gesproch, wie sie mich wahrnehmen und keiner konnte mich verstehen. Ich bin also überzeugt, dass meine Selbstwahrnehmung in erster Linie durch meinen Kopf dargestellt wird. Das wäre dann bei mir eben die Frage auf, was ich wirklich bin. Ich fühle mich manchmal auch eher maskulin, wobei das stark damit zusammenhängt, was für Menschen in meinem Umfeld sind.

Würde mich freuen, wenn sich hier jmd. Bei mir ist auch so, dass meine Rolle beim sex nicht eindeutig ist, ich bin irgendwie Mann und Frau ,je nach gegenüber und Stimmung.

Es gibt wohl keinen wirklichen Unterschied zwischen männlich und weiblich. Unterschiedlich sind Neigungen und Betrachtungswinkel. Im System bin ich nun seit gut vierzig Jahren "androgyn", später dann "emanzipiert" und jüngst auf einmal Trans gender oder Bi gender. Diejenigen, die von Gleichmacherei reden haben halt aus verschiedenen Gründen keinen Bock auf allgemeine Emanzipation.

Das gibt es nur in der Vielzahl von Kulturkreisen, die sich in ihrer Entwicklung auf eine!!! Das ganze kommt aus Persien und hat sich über Europa und Afrika ausgebreitet, genauso wie s dieses Gedankengut bis China gelangte.

Die Grundformel ist ganz einfach "Gut oder Böse". Lasst euch nicht irritieren. Gerade im Bett ist alles erlaubt, was der Körper hergibt. Gewisse Grenzen und nur die! In der Queer-Theorie geht man ganz einfach vom allgemeinen Drang zur Unterdrückung aus, was bedeutet, dass das andersartige grundsätzlich böse, schlecht oder abnorm ist. Am besten mal hier lesen das PDF und dann nochmals neu nachdenken. Das ist garnicht böse gemeint. Ich kenne das Gefühl irgendwie anders zu sein.

Aber anders als wer? Huhu, geht mir sehr ähnlich. Kann meine Rolle auch nicht so richtig festlegen, will das auch irgendwie nicht. Warum soll ich mich auch einschränken?

Ich wollte schon immer alles entdecken und ausprobieren. Würd mich auch sehr gerne mal mit jemand austauschen dem es ähnlich geht. Ich fände es schön wenn ich mal mit Leuten schreiben könnte ""die so sind wie ich.. Hey Lissa, gefühlt bin ich auch androgyn. Würde mich auch sehr freuen mal darüber reden zu können. Da ich sie sehr sympathisch finde wollte ich mich genauer über die Thematik informieren auch um sie besser zu verstehen. Ich finde diese Seite echt super ich kann Deine Gefühlswelt auch sehr gut verstehen, ich war einmal Transsexuell und habe Jahrzehnte daran und mit meiner Gefühlswelt und meinen Gedanken zu kämpfen gehabt aber nun habe ich diesen Kampf gewonnen.

Ich lege keinen Wert auf Schminke, wenig auf Schmuck, mag "tief" ausgeschnittene Oberteile nicht so wirklich und wirkte mit meinen kurzen Haaren scheinbar androgyn. Da mir die Frage auf den Keks ging, beschloss ich meine Haare wieder wachsen zu lassen. Ein wenig ausführlicher hatte ich mit Freunden ein Gespräch darüber und da hat jemand diesen Begriff in den Raum geschmissen.

Jetzt steh ich hier und bin am überlegen Aber mich nur dank eines Testes in eine Schublade stecken zu lassen ist seltsam. Ich muss mich wohl noch längere Zeit damit beschäftigen. Dein Text berührt mich besonders, weil ich glaube, dass wir uns spiegelbildlich verhalten und fühlen.

Ich bezeichne mich durchaus als androgyn, was ich als sehr kompliziert erlebe, weil ich - wie Du auch - weder männlich noch weiblich sein will. Biologisch gesehen bin ich aber männlich, hetero, also auch sexuell Frauen zugewandt. Da möchte ich nicht immer gefragt werden, ob ich homosexuell sei. Das geht mir auf den Keks. Im Gegensatz zu Dir mag ich Schmuck und Schmincke.

Ich würde mich freuen, wenn wir mal in Kontakt kommen könnten. Null Testosteron aber sehr hohe Werte von z.

Estradiol normal ist 44 bei mir sind es habe keine Ahnung mehr was ich bin ach ja bin nun 60 Jahre jung. Mir geht es eigentlich so wie Thea. Pink und Rosa kann ich nicht ab. Auch typisch weibliche Verhaltensweisen sind nicht meins. Ich liebe meinen Kampfsport, habe kurze Haare und wurde früher immer als Junge angesprochen. Habe die Haare heute nicht mehr ganz so kurz wie früher nur 2 cm und habe inzwischen auch meine Brüste akzeptiert, die ich früher eigentlich gar nicht haben wollte.

Ich liebe handwerkliche Tätigkeiten Reparieren, mit Holz arbeiten und auch Renovieren und habe schon mit 3 Jahren am Werkzeugkasten meines Vaters gestanden. Was ist Doc Martens?

Mittlerweile habe ich wieder lange Haare, die Fragerei hat aufgehört und ich sehne mich wieder nach den kurzen Jo, ich würde mich auch gerne direkter mit gleichdenkenden austauschen, allerdings möchte ich meine Email Adresse oder sonstiges nicht offen hier reinschreiben.

Aktuell wird mir wieder mehr bewusst, dass ich definitv nicht typisch Mädchen bin. Anke, du erinnerst mich auch sehr an mich selbst. Ich bin nach wie vor kein Fan von meinen Brüsten, da ich sie als unpraktisch empfinde aber die Gewohnheit hat dafür gesorgt, dass sie mich nicht mehr stören. Ich arbeite auch gerne mit meinen Händen und fahre sehr gerne Motorrad.

Statt Kampfsport zu machen reite ich, aber wenn man sich mit pubertären Hengsten auseinander setzen muss, findet man auch wieder mehr Männer als Frauen Ich habe gerade ein neues Buch entdeckt.

Vielleicht ist ja Mode etwas, worüber wir uns austauschen könnten? Neue Perspektiven der Modeforschung": Mode ist für mich auf jeden Fall Thema.

Ich renne vermutlich auch eher in Klamotten rum, die so'n bisschen "dazwischen" zu definieren sind. Entschuldige, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Derzeit ist mein Leben pures Achterbahn fahren. Mit vielen Steilkurven, aus denen ich herausfallen könnte. Zum Lesen komme ich wenig, das Buch ist mir derzeit zu wissenschaftlich, Kopf betont.

Ich muss raus ins Leben mit all meinen Zweifeln an meiner sexuellen und gefühlsmässigen Identität. Eine Gruppe suche ich, aber sich "androgyn" zu fühlen scheint mir komplizierter zu sein als TS und Gleichgesinnte zu finden schwierig.

Dabei möchte ich mich aber unbedingt treffen und nicht unbedingt nur schreiben. Gibt es im Raum Frankfurt "androgyn" Gruppen? Hallo Janni, hier habe ich noch einmal zwei Internetseiten entdeckt, die ich selbst spannend finde. Vielleicht andere Leser auch? Wie geht Ihr selbst damit um? Hi, ich habe mir die Seiten zwar nicht angeschaut aber ich kann es aus eigener Erfahrung sagen das es absolut ok ist auch zu Schminken. Ich mache das seit mittlerweile 4Jahren. Anfangs kommt es zwar für viele seltsam rüber doch die Leute gewöhnen sich schnell dran und akzeptieren es.

Wichtig ist einfach nur das man sich selbst wohl fühlt. Zudem hat Schminken ja auch was mit Pflege zu tun und das ist auf jeden Fall etwas positives. Mal ne echt blöde Frage, aber ist es nicht wesentlich normaler anrogyn zu sein, als "normal"??? Je mehr ich darüber nachdenke und mit mir innere kämpfe ausfechten, desto mehr komm ich zu der Überzeugung, dass anrogyn prinzipiell "normaler" sein müsste Hallo Ich weiblich schreibe das während der Nachtschicht auf einem hässlichen I-phone Geschenk , also bitte verzeih etwaige Tipp-fehler.

Ich finde deine Seite gut, da ich grade anfange mich mit dem Thema selber zu beschäftigen. Therapie wegen Langzeit-depression und keiner hat gedacht das ich Gender- issues habe. Man kann den Leuten erzählen was man will, in diesem Punkt hören sie dann einfach nicht zu. Ich bin jetzt 32 und hatte aber immer schon Probleme mit meinem Aussehen. Dachte immer ich schau aus wie ein Transvestit wenn ich ein Kleid trage ich besitze ein einzigesund habe es seit ca 5 jahren nicht getragen Gekoppelt mit einem anscheinend hormonellen Problem hab ich irgenwann aufgehört mich an zu passen.

Im grunde seh ich moment aus wie ein junger Zwerg der auf 1,78 gestreckt wurde leichter kinnbart Hoffe die Seite bleibt am leben. Habe beide Tests gemacht: DE noch einmal neu und ein wenig anders aufbauen und ins Netz stellen?

Aber alles in allem: AndroGyn ist und bleibt ein hilfloser Schuhkarton, weil die gesellschaftlichen Umstände eine Zivilisation einerseits die Individualität als schützenswerten Raum beschreibt, und keiner so sein will, wie die andere, aber dennoch dürften Du und ich nicht aus dem Rahmen fallen und müssen so sein, wie man uns haben will.

Hi Christel, ich kam so selten dazu, hier endlich mal auf all die Kommentare zu antworten und danke dir für den Link zu deiner Broschüre! Darf ich die in meiner Bücher-Section verlinken? Danke für diesen Beitrag, er spricht mir aus der Seele. Wie sähe es wohl aus wenn jeder Mensch einfach er selbst wäre?

Schön das es eine Seite dafür gibt toll wäre noch ein Chat wo mann neue Gleichgesinnte kennen lernen kann. Auf der Seite http: Was meinst Du, können wir uns darauf einigen, dass dieser tatsächlich gar nicht so schlechte Test! Für mich war es ein unendliche langer und rückblickend auch spannender Weg. Und was mich rückblickend noch mehr erstaunt: Eines hat mir schon früh geholfen: Die Definitionen von Androgyn, sowie alle Begrifflichkeiten wie Transsexuell und dergleichen finde ich alles andere als hilfreich und zutreffend, da sie einem "Schubladen-Denken" gleichen.

Auf mich treffen sie auf keinen Fall zu. Es hat bei mir sehr lange gedauert und viele Jahre Studien in astrologischen Fachbüchern gefordert um ein einigermassen passendes Bild von mir zu bekommen.

Da ich in meiner Kindheit und Jugend immer nur ausgegrenzt worden bin, mich nie verstanden gefühlt habe und mich immer irgendwie anders gefühlt habe, war der Leidensdruck so gross, dass ich wissen wollte wer und was ich eigentlich bin. Mit meinem Körper bin ich einverstanden und mag ihn und das ist wichtig um überhaupt richtig im Körper inkarniert zu sein. Meinen Körper wollte ich nie verändern um ihn an meine Seele anzugleichen.

Dann wäre ich keinesfalls mehr der oder das, was ich bin. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, dass es eine Bedeutung hat, so zu sein, wie man ist und das anzunehmen. Leider bedeutet das für mich, dass ich mein Leben alleine leben muss, da sich für mich kein Partner finden lässt, der zu mir passt und wo es eine gegenseitige Anziehung gibt. Du hast deine Seele bzw. Nur mal so ganz am Rande,Astrologie ist Sternenkunde und Psychische also die Lehre des Geistes sollte man Psychologisch oder Psychatisch untersuchen lassen also auf keinen Fall selber an sich praktizieren!

Viel Glück bei deiner weiteren Selbstfindung! Wenn ich Deinen Text so lese, wünsche ich Dir: Werde frei und lebe und ich möchte wetten, Du bis schon bald nicht mehr allein. Ich konnte nicht wirklich Mann sein und für die Rolle Frau gab es in mir keine Zielbeschreibung. Einfach ICH sein, das bringt es! Ja, ich bin wirklich etwas "verwirrt" seitdem ich mich dem "androgyn" Sein beschäftige.

Und möchte gerne andere androgyne Menschen kennen lernen. Ist es nur eine Gedankenspielerei, weil aus Einsamkeit genügend Freiraum dazu da ist, oder ist die Einsamkeit durch die Androgynität entstanden?

Ich habe so viele Fragen und suche die Antworten dazu. Johannes, Du darfst Dich gerne bei mir melden! Danke für Deine Antwort. Hallo Johannes, Ich glaube nicht das eins das andre bedingt, viel mehr ist es so, dass man nicht wirklich einsam ist, man fühlt sich nur oft so weil man einfach ANDERS ist Ist es vielleicht auch etwas aber mal ehrlich: Ist sicherlich so, das Einsamkeit ein Gefühl ist, was meistens aber ja wohl aus fehlenden Kontakten entsteht.

Aber hier liegt doch die Schwierigkeit. Wo finde ich diese Kontakte, wenn ich "anders" bin? Eine kleine Episode mit meiner Ex- Freundin: Sie mag es überhaupt nicht, dass ich im Sommer zu kurzen Jeansshorts auch noch Doc Martens trage. Das würden nur schwule Männer tragen! Soweit liegt die Deutungen auseinander.

Eigentlich ist das jetzt kein Kommentar, sondern die Bitte an Alle, die diese Seite besuchen und sich mit dem Thema "androgyn sein" beschäftigen, mir mit Hinweisen zu helfen. Ich wohne in Mainz und habe kürzlich von einem Psychologen aus einer Beratungsstelle den Rat bekommen, mich doch einmal in eine Therapie zu begeben. Doch die Wartezeiten sind sehr lang; aber ich habe mich angemeldet. Ich würde aber gerne umgehend wenigstens den ersten Schritt machen.

Wer kennt sich denn in der Szene aus? Gibt es im Rhein-Main-Gebiet eine Anlaufstelle? Du bist vollkommen im ganzen angekommen Ich hätte hier noch nen Test für die Seite Jania.: Ich fände es auch cool, wenn es hier nen Chat gäbe, wo man mit Leuten die hier aktuell online sind chatten kann.

Bei diesem Cogiati-Test kommt bei mir raus, dass ich "vermutlich transsexuell" bin. Ich fühle mich eigentlich eher androgyn. Ich wirke nur lieber etwas femininer. Ich hab den Test auch mal gemacht. Bei mir kam raus: Ja das stimmt schon. Ich bin aber der Meinung, dass solche Tests so gut wie nichts aussagen.

Es kommt nur auf das eigene Gefühl an. Ich persönlich fühle mich ungefähr gleich männlich und weiblich, trotzdem wirke ich lieber etwas femininer. Hey, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe deinen Input mal als Gelegenheit genutzt und zum Thema "Tests" was geschrieben. Ich finde das so unfair. Ich habe um ehrlich zu sein auch mal deine FB Seite gestalkt ja sry bin halt ein neugieriger Mensch und du siehst einfach mega neutral aus. Wenn Menschen, die wie ich körperlich ein Junge sind, dann fällt das total auf.

Ich schminke mich immer, ich versuche auch meinen Kleiderschrank weiblicher zu gestalten. Und das einzige was passiert ist, dass ich als Schwuchtel beschimpft werde.

In dieses Wehklagen kann ich nur einstimmen. Was an einem Mann nicht "männlich" ist, ist eben "schwul". Mit dieser Denkleistung bin ich seit meiner Jugend konfrontiert. Eine Episode mit meiner Freundin habe ich gerade hier geschildert.

Je mehr ich mich mit Mode beschäftige, je mehr orientiere ich mich an weiblicher Mode. Die ist meiner Meinung nach einfach schöner, weil sie ein besseres Ganzes unterstützt. Ich mag eben Doc, und enge Jeans, die Docs nicht verdecken, sind eben ideal, werden aber heute als weibliche Klamotten bezeichnet. In den 80er Jahren haben Alle knallenge Röhrenjeans getragen und Niemand fand das komisch. Wobei ich die Grenzen meiner "weiblichen" Seite noch nicht ausgelotet habe.

Da bin ich verdammt unsicher. Ich habe heute herausgefunden, dass ich androgyn bin. Ich hab mich nämlich schon öfters gefragt, ob es dafür überhaupt eine Bezeichnung gibt oder ob nur ich mich so fühle. Als ich kleiner war so Grundschulalter war ich schon irgendwie anders, kein richtiges Mädchen, aber auch kein richtiger Junge. Ich hab immer Sachen aus der Jungsabteilung angezogen und hab auch lieber "Jungsaktivitäten" gemacht. Andererseits war ich auch froh ein Mädchen zu sein.

Oft haben mich dann Leute gefragt "bist du eigentlich ein Junge oder ein Mädchen? Teilweise wurde ich auch als Zwitter "beleidigt", von Leuten die nicht mal wissen was das ist. Mit der Zeit hat das dann dazu geführt, dass ich mich immer mehr wie die anderen Mädchen angezogen hab und versucht hab, mich so wie sie zu benehmen.

Innerlich war ich jedoch immer noch mehr ein Junge. Mir wird zwar noch oft gesagt, dass ich mich mehr wie ein Mädchen verhalten soll oder, dass ich gar kein richtiges Mädchen bin, aber es juckt mich nicht mehr. Ich werde mir auch bald die Haare kurz schneiden lassen.

Mal schauen wie viele Leute mir sagen werden, dass ich jetzt wie ein Junge aussehe. Ich wusste lange Zeit nicht welches Geschlecht ich innerlich bin, manchmal dachte ich erst ich sei transsexuell und mamchmal habe ich mich im richrigen Körper gefühlt. Ich wusste vorher nicht, dass es auch sein kann, dass man sich als eine Mischung aus beiden Geschlechtern fühlen kann und so.

Ich habe endlich etwas gefunden womit ich mich eindeutig identifizieren kann. Und auch danke an diese Website, erklärungen die ich woanders zum Thema Androgynität gefunden hab, haben mich nur noch mehr verwirrt. Es ist immer sehr unangenehm als Junge wahrgenommen zu werden, vor allem in Beziehungen. Auch wenn ich meinen Partnern das sage, ändert sich daran nicht viel und sie nehmen mich glaub ich trotzdem noch genause wahr.

In meinem Körper fühle ich mich auch etwas unwohl. Meine Schultern sind mega breit, ich habe einen sehr starken Haarwuchs und wenn mein Stimmenbruch vorbei ist, werde ich unter umständen sogar eine kernige Bariton Stimme haben. Das fühlt sich alles irgendwie falsch an. Naja das ist so alles wichtige über mich auf das Thema der Seite bezogen. Ich hoffe hier tut sich auch mal was.

Also das klingt jetzt so als müsste ich mich zu etwas zuordnen oder so, aber nein. Ich habe früher halt nur krampfhaft versucht mich als Junge oder Mädchen einzuordnen ohne zu erkennen, dass in mir eine Mischung aus beidem steckt. Etwas darüber zu erfahren und zu sehen, dass es auch Menschen gibt die ähnlich fühlen, hat mir halt geholfen das zu erkennen. Vielen Dank für diese Seite.

Ich habe mich jahrelang damit gequält als Mann aufzutreten als der ich geboren wurde. Es hat bis jetzt gedauert um mir einzugestehen das ich nicht nur eine weibliche Seite in mir habe sondern das Diese auch dominant ist.

Ich verspüre aber kein Bedürfnis der Geschlechtsangleichung, sondern möchte endlich ganzheitlich Sein. Es ist schön hier noch andere Menschen zu finden denen es ähnlich geht. Bildung und Unterweisung auf allen Ebenen ziehen Nutzen aus diesen Medien.

Einerseits vermehren sie den menschlichen Fortschritt. Dabei mitzuwirken sind Kommunikatoren und Rezipienten in gleicher Weise herausgefordert. In vielen Bereichen des heutigen Lebens ist ein Verfall sittlicher Normen offenkundig.

Zeichen dieses Verfalls sind unschwer auch in allen Instrumenten der Sozialen Kommunikation zu finden. Sie ist wesentlicher Ausdruck der gesellschaftlichen Natur des Menschen. Diese Verantwortung wiegt um so schwerer, je mehr sein Beispiel andere mitzuziehen vermag. Solche Propaganda ist untragbar. Das gilt um so mehr, weil die Fortschritte der Wissenschaft vom Menschen, vor allem der Psychologie, sowie die Entwicklung der Instrumente der Sozialen Kommunikation dieser Propaganda eine immer noch wachsende Macht verleihen.

Meinungsfreiheit sowie das Recht zu informieren und informiert zu werden bedingen einander notwendig. Nur so kann er an seinem Platz einen aktiven und bedeutsamen Beitrag in die Gesellschaft einbringen.

Das Recht auf Information kommt also heute nicht nur dem einzelnen zu, sondern ist auch vom Gemeinwohl her gefordert. Das betrifft vor allem die Korrespondenten, die in die entlegensten Teile der Welt reisen, 7 um direkt vom Ort des Geschehens zu berichten. Darum lehnt die Kirche jede Gewaltanwendung gegen diese Korrespondenten und andere Journalisten entschieden ab.

Denn beim Recherchieren und bei der richtigen Weitergabe der Nachrichten nehmen sie das Informationsrecht der Menschen wahr und verwirklichen es. Nachrichten sind folglich Ausschnitte, die ein Ereignis nicht notwendig in seinem ganzen Umfang und seiner vollen Bedeutung erkennen lassen. Diejenigen, die jedoch mit der Problematik wirklich vertraut sind, sollten dies sorgsam zu verhindern suchen. Daraus entsteht ein neues Problem: Schnelligkeit kann oft um den Preis der Genauigkeit der Nachricht erkauft sein.

Der Mensch in unserer komplizierten Gesellschaft verlangt geradezu danach. Da sich die Kommunikationsmittel gleichzeitig an viele wenden, sind sie wirklich neue Faktoren der modernen Kultur. Der dauernde Konsum seichter Unterhaltung kann sogar den guten Geschmack und das feine Empfinden kulturell hochstehender Menschen abstumpfen.

Man hat dabei denselben Prinzipien zu folgen Sie bringt der Gesellschaft vielfachen Nutzen. Das wiederum verhilft der Industrie zu weiteren Fortschritten, die sich erneut zum Besten der ganzen Gesellschaft auswirken. Die Kommunikationsmittel leisten erst dann ihren vollen Beitrag zur Entfaltung des Menschen, wenn er deren Wesen und den Umgang mit ihnen begriffen hat.

Eltern und Erzieher sollen ihre Kinder anleiten, aus dem Angebot der Kommunikationsmittel nach eigenem Urteil eine Auswahl zu treffen. Gerade diese Eltern sind dann noch besonders besorgt, wenn sie sehen, wie die Kommunikationsmittel schonungslos jede Frage und jedes Problem aus den Lebensbereichen des Staates und der Kirche diskutieren. Es gibt viele Kommunikatoren, die zwar ihr Handwerk beherrschen, aber nur unzureichende Kenntnisse in den Grundlagen ihres Faches haben.

Um wirklich gute Arbeit zu leisten, ist umfassende Bildung erforderlich. Die Bereitschaft dazu wird nur bei denen zu finden sein, die Achtung vor dem Menschen haben und ihn wirklich verstehen.

Denn Monopole bergen die Gefahr, den Dialog durch einen Monolog zu ersetzen. Zugleich veranlassen sie die Kommunikatoren zu immer neuen Anstrengungen. Dabei wird es dienlicher sein, Anleitungen und Anregungen zum rechten Handeln zu geben statt einen Katalog von Verboten aufzustellen. Der Gesetzgeber hat auf diesem Gebiet in erster Linie positive Aufgaben. Darauf hat das Lehramt der Kirche immer hingewiesen.

In diese Gremien sollen Vertreter aller Gruppen der Gesellschaft berufen werden. Derartige Hilfe ist z. Ohne diese Techniken kann heute kein Volk mehr die notwendige Information und Bildung erreichen.

Diese Verpflichtung wird um so dringlicher, je schneller die technische Perfektion fortschreitet. Entwicklungshilfe auch auf diesem Gebiet ist weder Spende noch Almosen, sondern Austausch von Werten zur Bereicherung aller. Die Instrumente der Sozialen Kommunikation werden ihren Beitrag zum menschlichen Fortschritt nicht leisten, wenn sie nicht die harten Probleme und die Hoffnungen unserer Zeit aufgreifen, und zwar in einer umfassenden Zusammenarbeit aller Menschen, die an den lebendigen Gott glauben, insbesondere derer, die durch die Taufe verbunden sind, wie es die Dokumente des II.

Diese Zusammenarbeit kann auf vielfachen Wegen in die Praxis umgesetzt werden. Die Erreichung dieser Ziele setzt ein gemeinsames Aktionsprogramm und gemeinsame Anstrengungen zur Finanzierung voraus. Vatikanische Konzil hat dazu mit dem Vorschlag eines "Welttages der Kommunikationsmittel" einen ersten praktischen Schritt getan.

Im zweiten Teil dieser Instruktion war die Rede vom wirksamen Beitrag der Kommunikationsmittel zum menschlichen Fortschritt. Im folgenden Kapitel wird die Rede sein vom spezifisch christlichen und katholischen Beitrag zu diesem Fortschritt. Wenn die Katholiken der technisch vermittelten Sozialen Kommunikation wirklich dienen wollen, damit diese ihrerseits wieder den Menschen zugute kommt, dann kann ihr wertvollster und vorrangigster Beitrag nur auf geistigem und geistlichem Gebiet liegen.

Es ist das Recht katholischer Kommunikatoren, von der Kirche geistliche Hilfe zu erhalten, die ihrem ernsten und schweren Beruf entspricht. Dabei darf der gesamtgesellschaftliche Bezug nicht fehlen. Das setzt eine gewisse Vertrautheit und einen direkten Umgang mit den Kommunikationsmitteln voraus. Darum werden sie Normen und Bedingungen schaffen, die diesem Ziel dienen. Andererseits nimmt die Kirche ihren Weg durch die menschliche Geschichte.