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View More Top Rated Items. Daneben rauchende Männer in ähnlichem Zustand. Ein Mann nickt, deutet auf den Bus hinter sich. Ich werfe meinen Koffer in die offene Klappe unten und steige ein. Zu meiner Überraschung fährt der Bus los, als er noch nicht mal halb voll ist. Aber warum sollte er auch nicht?

Aber fahre ich nicht auch deshalb dorthin, um endlich zu verstehen, wie es wirklich aussieht? Ist das nicht das Ziel meiner meisten Reisen? Ich klebe mit der Nase an der verschmierten Scheibe. Fiebere der kosovarischen Grenze entgegen. Der Einfachheit halber — und weil Kosovar die im Pass angegebene Staatsangehörigkeit ist — verwende ich den Begriff aber mal.

Werden wir an der Grenze angehalten? Gibt es überhaupt einen Stempel in den Pass, wenn das Land nur so halb existiert? Die Antwort kommt keine halbe Stunde später. Mich überkommt sofort das Gefühl von Nacktheit, wie immer, wenn ich irgendwo in der Weltgeschichte passlos herumlaufe. Natürlich findet die Nacktheit wieder nur in meinem Kopf statt. Fünf Minuten später kommt der Mann zurück. Endlich bin ich im europäischen Niemandsland. In meinem Balkan-Reiseführer werden ihm ein paar nutzlose Seiten zugewiesen, ein paar Worte über serbische Klöster.

Doch wie immer, wenn ich warte, passiert nichts. Im Gegenteil, mir kommen Zweifel, ob wir schon im Kosovo sind: Und das will ein unabhängiges Land sein? Oder bin ich doch im falschen Bus gelandet?

Aber ich habe doch schon meinen Stempel! Wir überqueren eine Brücke, die berühmte Ibar-Brücke, die damals im Zentrum des Konfliktes stand, wie ich später nachlese. Und plötzlich ist alles anders. Statt serbischer Beflaggung herrscht nun albanische. Alle Beschilderungen sind auf Albanisch. Das Gebiet der serbischen Minderheiten liegt hinter uns. Am Busbahnhof von Pristina soll ich von albanischen Freunden abgeholt werden.

Ich sehe mich um. In fremde, skeptische Gesichter. Noch mehr rauchende Männer. Mancher Blick fährt zu meinem Koffer. Ich bin die einzige Touristin weit und breit. Die Einzige im Bus, die nicht zielstrebig in eine Richtung davongeht. Das habe ich davon, dass ich im Kosovo Urlaub machen will.

Meine albanischen Freunde wollten sich auch um eine Unterkunft kümmern. Drei Mal rufe ich an. Die Männer am Busbahnhof glotzen weiter. Ich zerre meinen Koffer zu einem Taxi.

Ob ich damit ein Dach über den Kopf kriege? Der Taxifahrer kann sogar ein paar Brocken Deutsch. Den Taxipreis vorab auszumachen, habe ich glatt vergessen. Seelisch stelle ich mich mal auf eine unverschämte Taxirechnung und eine üble Absteige ein. Plötzlich halten wir vor einem mehrstöckigen, modern aussehenden Gebäude. Das Taxi kostet nur ein paar Euro.

Vielleicht wird doch noch alles gut. Die Rezeptionistin lächelt, spricht genauso gut Englisch wie die meisten jungen Leute in Serbien. Und lande im sechsten und letzten Stock mit Weitblick über Pristina und die umliegenden Berge.

Ich muss an Istanbul denken, während ich mich durch das Labyrinth schlängele. Hier und da brutzelt etwas auf Grills oder in Pfannen. Weiter geht es über einen Bazaar-artigen Markt. Hier wird gegen etwas, das ich nicht lesen kann, demonstriert. Mit vielen albanischen Flaggen und Fotos von jungen Leuten. Ihm gegenüber thront Ibrahim Rugova, pferdlos. Der erste Präsident des Kosovo von Mittlerweile hat sich auch die Sonne hervorgequält. Ich fühle mich wie in einer deutschen Stadt an einem schönen Herbsttag.

Und mit den Wolken ziehen die grausamen Kosovo-Bilder aus den Nachrichten meiner Jugend zwar nicht ab, aber doch weiter. Am Abend bin ich mit Flori verabredet, mit dem ich über Couchsurfing Kontakt aufgenommen habe. Mit richtig schrägen Zähnen. Er geht mit mir richtig gut essen — im Fast-Food-Restaurant um die Ecke.

Und dann sprechen wir, stundenlang. Schnell ist klar — dieser Mann liebt seine Katze mit unaussprechlichem albanischem Namen. Und steigt bei mir blitzschnell auf die Liste potentieller Freunde. Bald ist das Eis gebrochen, Flori lächelt unaufhörlich. So hässlich ist er doch nicht. Irgendwann kommen wir von Katzen zum Kosovo. Habe das Gemetzel der Serben gesehen.

Einfach abgeschlachtet, vor meinen Augen. Dabei hatte ich selbst nichts gegen sie. Er selbst sei aber Atheist. Es sollte nur noch Serbisch unterrichtet werden. Wir haben uns dann privat Unterricht organisiert.

Flori lacht laut auf. Kein Mensch hier interessiert sich für die Serben. Die Stadt ist gerade frisch aufgebaut und herausgeputzt — so wirkt sie zumindest. Ich fühle mich an Berat in Albanien erinnert. Nur, als ich mir die erste Kirche von innen anschauen möchte, wartet eine Überraschung: Immerhin könnte ich eine albanische Kämpferin sein, die serbisches Kulturgut zerstören will.

Dieses Mal ist es kein Polizist, sondern ein Kosovo-Serbe, der mir von dem Feuer erzählt, das die Kirche und alle Fresken zerstörte. Die nachgemalten Fresken stehen nun im Vorhof. Oben auf der Festung angekommen, stehe ich vor einem Schild: Tatsächlich stehen hier und dort ein paar Utensilien, die man wohl braucht, um etwas zu bauen. Ein gelber Schlauch schlängelt sich über den steinigen Boden vor den zum Teil verfallenen, gräulichen Festungsmauern. Ich bin die einzige Besucherin, umgeben von Dutzenden einheimischen Kindern und Jugendlichen, die nach der Schule hierher kommen, um zu spielen oder abzuhängen.

Noch hat der Weitblick keinen Preis, noch halten keine Wächter die Kinder davon ab, hier zu spielen. Schon vorm Frühstück trinkt man gern mal Raki, und Abendessen auf nüchternen Magen sollte möglichst nicht riskiert werden. Statt Raki gibt es an diesem Abend Sabaja Bier. Ansonsten finde er die Serben ganz okay, auch wenn sie kosovarische Pässe noch nicht akzeptierten.

Dann sollen die Ausweise zum Beispiel ab sofort biometrisch sein und man muss erst mal einen Monat warten, bis man wieder nach Serbien reisen kann. Aber man gewöhnt sich an alles. Wenig später treffen wir in einer lauschigen Bar auf einen Bekannten Valons, einen jungen Journalismus-Studenten. Ich reise erst mal im Kosovo herum, bis wir eines Tages frei werden und die Welt erkunden können.

Jeden Morgen freue ich mich, wie leicht es ist, im Kosovo zu reisen: Alle Häuser, an denen ich vorbeispaziere, sehen aus, als wären sie gestern gebaut worden, manche sind noch nicht mal fertig.

Der Friede und die Stille hier sind so absolut, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie viel Zerstörung es in dieser Gegend gab. Und dass sie noch immer von der KFOR bewacht werden muss. Ein Mann auf einem dunkelgrünen Hochsitz winkt mich durch die Schranke. Weiter geht es an Stacheldrahtzaun vorbei, der nun die Wiesen beschützt. Wenn du fertig bist, tauschen wir wieder. Gespannt betrete ich das Klostergelände aus dem Unvorstellbar, dass dieser verträumte Ort seit vier Mal Ziel von Mörserattacken geworden sein soll sowie von weiteren Angriffen.

Ich war noch nie jemand, der sich die gesamte Geschichte einer Kirche oder eines sonstigen Gebäudes oder Ortes einverleibt wie eine Stulle. Zu schnell hüpfen Daten und Ereignisse in meinem Kopf durcheinander. Ich bin hier, um die Atmosphäre aufzusaugen, um mich für eine halbe Stunde in die Köpfe dieser abgeschieden lebenden Mönche einer Minderheit hineinzuversetzen. Dass sie auf dem das Kloster umgebenden Ackerland genug anbauen, um zu überleben, kann ich mir vorstellen.

In Gedanken verloren bemerke ich nicht den alten Mercedes, der plötzlich neben mir hält. Ich steige ein, frage nach seinem Deutsch. Aber wir bekommen jetzt kein Visum mehr, um sie zu besuchen. Nicht traurig, eher wie jemand, der sein Schicksal ohne zu murren akzeptiert. An der nächsten Bushaltestelle lässt er mich raus. Dir auch ein schönes Leben. Im Städtchen Peja angekommen, sinniere ich noch über den alten Mann und die vielen flüchtigen Begegnungen, die mir jede Reise schenkt. Begegnungen, die mir mehr über Land und Leute erklären als Reiseführer oder Geschichtsbücher.

Habe ich aus den Berichten der Serben Frust, Missbilligung, manchmal sogar Hass herausgehört, verspüre ich nichts davon im Kosovo. Warum sind die Menschen hier, obwohl sie als Land noch zwischengespeichert sind, so entspannt und wirken zufrieden?

Vielleicht, weil sie keine hohen Erwartungen haben?

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