Imperial Cleaning

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte“

Morgen Mittwoch ist wieder Computeria Zeit!

Inhaltsverzeichnis

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

Er ist einer von 16 nationalen Messstationen für die Luftqualität. Wynental Die Statistiken zeigen ein tristes Bild: Mit dem Mobiltelefon wird nicht nur wacker telefoniert, sondern während dem Fahren gleich noch Mitteilungen geschrieben. Neuanmeldungen könne bis Ende Jahr vorgenommen werden. Er musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden. Dem Unfall verursachenden Autofahrer wurde der Fahrausweis abgenommen.

Unter anderem ist auch der Autobahnanschluss in Sursee im Fokus. Wandert er möglicherweise auf die andere Seite der Stadt und damit noch weiter weg von unserer Region? Seinen wahren Kern habe ich an konkreten Situationen im Verlauf meines Lebens erfahren. Sie übergaben der Natur eine Stieleiche und eine Winterlinde.

Das Wasser ist deshalb weiterhin abzukochen. Nach turbulenten Zeiten in den er-Jahren ist der Flugplatz fest in der Region verankert. Wynental Gemäss neuster Bevölkerungsstatistik nahm die Bevölkerung während des letzten Jahres um rund Personen oder 1,3 Prozent zu. Ende betrug der Bevölkerungsbestand im Aargau damit ' Personen. Bei der Altersstruktur hielt auch die Verschiebung zu den Altersklassen der über Jährigen an. Im Wynentaler Blatt und online auf www. Peter Herzog unterhielt sich mit dem bekennenden Brügglifeöd-Fan.

Darsteller, Chor, Musikanten und alle anderen Beteiligten lieferten dabei einen grandiosen Auftritt ab. Wynental Einmal im Monat erscheint das Wynentaler Blatt in der Grossauflage und wird in 27' Haushaltungen zugestellt. In dieser Woche ist es wieder soweit und es erwartet Sie ein starkes Stück Zeitung. Diese Woche wurde hier eine neue Reinigungslinie eröffnet. Packen Sie die letzte Chance um Ihr Inserat zu schalten! Mit Ausstellern, die sich eine Fläche von Quadratmeter teilen, haben die umtriebigen Organisatoren bereits zwei Rekorde aufgestellt.

Mai kostenlos auf das Ausstellungsgelände im Reinacher Moos zu bringen. Wynental An der Gemeidneversammlung wünschte Reinachs Ammann Martin Heiz den Teilnehmenden wegen der waren Temperaturen winwn schönen Frühling - damit ist es aber bals vorbei. Die Musikgesellschaft nahm ihr zahlreich erschienenes Publikum mit auf eine beschwingte Zeitreise.

Wynental Bereits zum Dabei erfuhren die Anwesenden: Russland ist ganz anders, als man es sich vorstellt. Wynental Positive Nachrichten von der Gastrofront: Im Oberwynental stehen zwei Traditionshäuser vor einem vielversprechenden Neustart.

Eintritt in den Kernschatten: Wynental Das Erzähltal ist Geschichte. September auf drei Seiten. Nicht nur am Finalwochenende, sondern fast während des gesamten Turniers zeigte sich Petrus als Te Letzte Updates Letzte Ausgabe. Neue Projekte im Visier. Velogruppe Pro Senectute Kulm. Informative Waldbereisung bei schönstem Wetter. Unserer Heimat-Erde gewidmete Lieder.

Satus Unterkulm im Berner Oberland. Värsli-Nachmittag der Bibliothek Kulm. Präzise — sauber — schnell — beeindruckend. Appenzellerland hat viel zu bieten. Jürg Steigmeier machts mit Geschichten.

Hans Rudolf Lüscher zum Revolution in Küche, Bad und Wohnung. Kunterbunter Flohmarkt an der Plattenstrasse. Hilflosigkeit im Alter muss nicht sein. Für eine faire Vermögenssteuer. Zwei Glanzparaden zum Unentschieden. Lasst die Spiele beginnen! Gold für Zoller, Silber für Benacchio. In diesem Jahr hatten die Organisatoren…. Ein Hauch von Konstanz. FC Dietikon 4 3 1 0 11 9: Menzo kantert Neuling Seon. Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel. Wenn es um geschichtsträchtige Gebäude und Kultur mit Tiefgang geht, dann ist der Flecken….

Nach wie vor ist Vorsicht geboten. Von Seengen nach Stockholm. Eine Musikreise ohne Instrumente. Von Sarnen nach Alpnach. Julius Giger — eine starke Persönlichkeit in den Gemeinderat Reinach. Thomas Flühmann in den Reinacher Gemeinderat. Auf den Spuren von Sherlock Holmes. Erste Station war Grindelwald und schon bald war klar, dass der Wetterprophet….

Interessante Einblicke und vier informative Posten. Herzliche Gratulation zum Entlang Suonen und durch Rebberge. Konzert mit Pepe Lienhard. Quads im Oberkulmer Sood auf Achse. Ein neuer Platz für 90 Gemälde gesucht. Reise durch die Elsässer Weinstrasse. Ein Ort, wo man sich wohl fühlen kann. In der Sonnenstube unterwegs. Es strahlten viele Gesichter. Herbstwanderung der Schule Reinach.

Freie Fahrt schon in zwei Wochen. Nachdem Elsa Soland in Rohr aufgewachsen ist,…. Heimatlieder aus vollen Kehlen. November , wie folgt verabschiedet Einwohnergemeinde 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 8. Die Fahrt ging nach Deutschland. Wunde Füsse, aber glücklich. Perfektes Wetter für heisse Suppe. Spannende Fahrt ins Blaue. Souveränität und Fair Food. Kaufen und Verkaufen im Internet. Ewald Burgener wird neuer CEO.

Der aktuelle CEO von…. Nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitungszeit fällt auf…. Einen Schritt vorwärts gemacht. Die Veteranenmeister sind erkoren. Motivierte und gut aufgelegte Schützinnen…. Neue Köpfe bei den Red Lions. Top-Ärzte-Duo betreut die Red Lions. Berge und Seen Ob- und Nidwaldens. Auf neuen Strecken — Weltmeister keine Unbekannten. Mitmachen lautete die Devise.

Das Spieldiktat aus der Hand gegeben. Beinwiler Sieg im Seetal-Derby. In Unterzahl zum ersten Sieg. Kurz bevor Zürcher frühzeitig unter die…. Ausser Spesen nix gewesen. Heimspiel gegen den FC Lenzburg. Abendmusik zum Bettag in Unterkulm. Die Vorschau zur Ausstellung lautete: Wem können wir noch vertrauen — in einer Zeit, in…. Russische Volkslieder und mehr. Neuer Firmenauftritt und ein Jubiläum. Glasfaserausbau bereits weit fortgeschritten. Sie erhalten so die Möglichkeit, spannende….

Mit sonnigen Liedern im Gepäck. Die Trostburg in der bildlichen Darstellung — ein Querschnitt. Saalbau präsentiert neues Logo. Viel Bewährtes bleibt — einiges wird neu. Helikopterflüge von Mai bis August. Frühlingskonzert des Coro Italiano.

Freundschaftsspringen des Reitvereins Wynental. Lastwagen dürfen nun doch abbiegen. Ein Stück voller herrlicher Pointen. Perrinjaquet hat die besten Gartenbauer.

Neues Lustzentrum für das untere Wynental. Gerichtsfälle kann man nicht nur mit den Paragraphen lösen. Zürcher im Aargau … und umgekehrt. Nächste Ausgabe am Gründonnerstag. Ideen zur Attraktivierung des Schlosses.

Auch Aargauer sollen kürzer warten. Wer auf dem aargauischen Hallwilersee ein Segelschiff oder ein Boot mit…. Vorsorge-Docupass für Personen ab 60 Jahren. Das stimmungsvollste Fest des Jahres. Fussball-Fieber im Aarauer Schachen. Wenn im Himmel die Hölle los ist. Wald und Strasse teilen. Kleiner Mann, ganz gross. TCS Kulm im Aufwind. Neue und eher unbekannte Töne.

In Gränichen kommen Linsen auf die Strasse. Lok Reinach scheidet frühzeitig aus. Stille Sehnsucht nach Marktleben. Mike Müller in Höchstform. Leben im Star Wars-Universum. Die wahren Retter des Lokaljournalismus.

Monika Müller neuer Ammann in Leutwil. Tempo 40 durch Unterkulm? Die etwas andere Lesung. Analoges in einer digitalisierten Welt. Wynen- und Suhrentaler wurden Zweite. Präsidenten-Gipfel mit vielen Inputs. Vier Neue im Suhren- und Uerkental. Wynentaler "Erzähltal" auch im Ruedertal. Bald steigt das Eishockey-Derby. Erzähltal mit Startschuss im Ruedertal. Getupfte und andere Pferde. Revanche nach 33 Jahren.

Höhen und Tiefen der Zigarrenbranche. Helfen und Hoffnung spenden. Auf der Suche nach einem Ausweg. Das Buch ist tot — lang lebe das Buch. Ein Gränicher will ins Aarauer Tor. Start in die Saison der Volkshochschule. Mathematik-Edelmetall für Patrick Stalder.

Dörfer im Wandel der Zeit: Gränichen unerliegt Sion im Cup 1: Poesiesommer mit internationalem Auftakt. Vom Wasser über den Asphalt ins Wasser.

Einschränkungen für die Petrijünger. Siedlungsentwicklung im Auge behalten. Am vergangenen Freitag zogen die ersten kräftigen Gewitterzellen durch Teile der Schweiz und auch über das Seetal.

Der Wind war stärker. Das Führerhaus im Rohbau. Beginnen wir unseren Rundgang um den See in Mosen. Schon bald erreichen wir die Mündung des….

Bis gehts sicher noch weiter. Köbi-Areal ist wieder im Gespräch. Notwendig — aber sehr komplex. Pfarrer Andreas Pauli wechselt nach Beinwil am See. Openair-Operetten-Collage — das Spektakel. Das Kräftemessen der Ligen. Kampf um die Poststellen. In Beinwil in See ist einiges los.

Patentrezepte gibt es nicht. Die Herren von Reinach. Wenig Transparenz in Beinwil am See. Moondance — musikalische Vollmondparty. Sein Herz der Musik verschrieben. Manuel Oswald statt David Reitz. Das Suhrental als eigener Bezirk. Jugendchor Seetal wächst und wächst. Lehrplan 21 - Ja oder Nein? Das Dorfzentrum soll sicherer werden. Viele Fragen zur Kinderbetreuung. Ausgewichen und verunfallt Zeugenaufruf. Gsond, fit und schön. Begegnung mit Sophie Hämmerli-Marti. Beinwiler Schulhaus zieht nach Menziken.

Sonniges Lunchbuffet am See. Kunstschaffen half Trauma überwinden. Regionalverband stellt Angebot sicher. Idylle pur und Badi-Spass — alles lag drin. Das Nadelöhr bleibt noch bis Oktober. Prinz Daniel als kompetenter Führer. Vorstand soll komplettiert werden. Wäbi-Museum Ruedertal stellt aus. Jubiläumsshow mit zig Leckerbissen. Jeder Mensch kann ein Held werden. Schöftler Seniorenkochkurs erfolgreich abgeschlossen. Spannende Kinderwochen in den Tälern.

LKW müssen zweimal durchs Dorf. Safenwiler Autosalon — Event der Sonderklasse. Schöftler Schule auf grosser Reise. Jugendarbeit Muhen lebt weiter. Schlossrued und sein Dorfkiosk. Chlaushock der Schöftler Senioren. Chlauseinzug in der Hirschthaler Biberburg. Änte-Plausch in der Badi wurde 10 Jahre alrt. Ungarisches Temperament beim Kammerorchester.

Bank Leerau macht Kunden zu Privilegierten. Wechsel im Verein ehemaliger Bezler. Charles Lewinsky im Schöftler Schloss. Einheimisches Schaffen am Schöftler Märt. Feuerwehr Rued — Jahresabschluss mit Ehrungen. In Hirschthal wurde der Holzpreis verliehen. Kieswerk Fischer in Staffelbach überraschte. Die Gwärbi Schöftland ist ein Vollerfolg.

Feuerwehr Rued hatte Grund zum Feiern. Vor 70 Jahren aus der Bez entlassen. Bilderausstellung im Wäbi-Museum Ruedertal. Rekrutenspiel kam zu Besuch. Die Forellen sind noch da. Marienstatue zurück in der Kirche. Hochwasser auch im Ruedertal. Wettingen steigt auf, Gontenschwil nicht ab. Umzug in die ehemalige Bank. Klassik im Regionalen Altersheim Muhen. Zwei neue Kreisel in Kölliken.

Trouvaillen im Wäbi-Museum Schmiedrued. Ein Schultag bei den Jägern. Wirtewechsel in der Hirschthaler Biberburg. Das Strohhaus Dorfmuseum wird 30 Jahre alt. Verabschiedungen bei der Raiffeisenbank. Leerber Musig — locker, humorvoll. Gratis Einpflanzaktion bis Tram schiebt Auto auf Hausvorplatz. Frauenverein Schöftland unterstützt Museen. Feuerwehr Rued — grosse Aufgabe. Vakanz bei der Lokalkorrespondenz. Flecken soll geflutet werden! Klares Bekenntnis zur Kanti. In Zukunft eine Landesmessstation.

Änderung bei der Prämienverbilligung. Wandert der A2-Anschluss weg? Ein starkes Stück Zeitung! Neue Reinigungslinie der ARA. Nach dem Ende seines Berufslebens im Bergwerk haltlos geworden, sucht er das Gefühl der Leere durch den Alkohol zu betäuben und ist süchtig geworden.

Halt geben könnte der Familie nur noch der Sohn. Aber die rasche Weiterfahrt entführt ihn schon wieder. Er ist den Eltern zum verlorenen Sohn geworden. Der zweite Text handelt von einer anderen Art der Entfremdung. Fremd wie die welt eines tiefseefischs ist das bücherschreiben des sohnes. Auf einer radiowelle kommt sein name geschwommen. Andre söhne holen ihre eltern ab im auto Abhandengekommen ist der Mutter ihr Sohn — und hier wird aus Anklage gegen den Vater der Seelenschmerz über den tieferen Riss in ihrer Beziehung zum Sohn.

So wird die Entfremdung zwischen Mutter und Sohn total und führt in eine Hoffnungslosigkeit, für die die Anfangsverse dieses Gedichts nicht zu hoch gegriffen sind:. Dichter dulden keine Diktatoren neben sich , Verlag Ralf Liebe, Einer spricht Süddeutsche Zeitung, Zimmerlautstärke — abgehört Stuttgarter Zeitung, Kassiber von drüben Westermanns Monatshefte, Heft 5, Griff an die Kehle Nürnberger Nachrichten, 7.

Stimmen der Dichter , Kunzes gesammeltes Schweigen stern, Frankfurter Anthologie 5 , Insel Verlag, Auch in: Festschrift für Gerhart Baumann zum Frankfurter Anthologie 3 , Insel Verlag, Zuflucht noch hinter der Zuflucht. Es gibt wieder einen Dichter Bayernkurier, Wer da bedrängt ist… Neue Westfälische Bielefeld , Annemarie und Wolfgang van Rinsum Hrsg.

Leierspiel — westöstlich Merkur, Heft , Frankfurter Anthologie 1 , Insel Verlag, Ich schreibe nicht für eine bestimmte Gruppe von Menschen. Wenn ich durch mein Schreiben Menschen helfe, bestimmten Dingen gegenüber eine Haltung zu gewinnen, so ist es für mich ein glücklicher Umstand.

Dafür gibt es im Augenblick noch keine konkreten Anhaltspunkte. Es gibt vorerst nur allgemeine Gespräche mit offiziellen Stellen, die bisher fast keine Auswirkungen hatten. Eines Ihrer neuen Gedichte gilt Solschenizyn.

Ich halte es aber nicht nur für ein Recht, sondern für die Pflicht eines jeden Schriftstellers, in das Gespräch hineinzuhören, das die bedeutenden Geister seiner Zeit miteinander führen. Das kommt einer Ächtung gleich. Dennoch müssen Sie Ihr Risiko kalkulieren. Ich bin zu vielen Kompromissen bereit, solange sie nicht an die Substanz gehen. Solschenizyn hat Furchtbares erlebt, und ein Mensch ist nur bis zu einem gewissen Grade psychisch und physisch belastbar.

Ich habe Sorge um den Menschen Solschenizyn. Ihm in seiner jetzigen Situation keine Solidarität erweisen zu wollen, würde an die Substanz gehen. Die DDR exportiert zweierlei Literatur: Hier wiederum ist ein Unterschied zu machen.

Fischer , der zweite bei Suhrkamp erschienen, hat Fritz J. Raddatz öfter und unlängst Jürgen P. Wallmann in den Neuen Deutschen Heften ausführlich berichtet. In Kunzes Gedichtband Zimmerlautstärke steht folgendes Gedicht:. Dann die zwölf Jahre durfte ich nicht publizieren sagt der mann im radio.

Solschenizyns Romane erscheinen im Westen, aber auf einmal sind wieder kurze Texte von ihm in Novy Mir zu lesen, und in einem Kommentar der Literaturnaja Gazeta stünde: Wird dieses bedeutende Zeugnis in der DDR überhaupt erscheinen? Diese Kulturpolitik hat zwei Gesichter: Kunze wurde in Oelsnitz, Erzgebirge, als Sohn eines Bergarbeiters geboren.

Allerdings, so wurde am 1. Genaueres darüber in Jürgen P. Das DDR-Büro für Urheberrechte — und damit also das Kulturministerium Bruno Haids — verurteilt also einen Autor und räumt ihm dann nachträglich Chancen fürs eben noch verurteilte, nur leider im Westen angebotene Produkt ein? Wenn solche Schikanen einen Unbegabten träfen, dann und das ist natürlich ungerecht, denn auch Unbegabte haben ein Recht auf Gerechtigkeit würde man wahrscheinlich von alledem gar nichts erfahren.

September ; zitiert nach Jürgen P. Kunze wagt es, sich zu wehren. Wirklich zu hoffen wagt dieser Künstler, und das ist wieder typisch für einen pathologischen Fall angstpsychologischen Stacheldrahtziehens, merkwürdigerweise nicht. Man würde den himmel mit netzen bespannen Man würde den himmel mit leim bestreichen Man würde die sonne löschen im meer. Der Preis der Bayerischen Akademie ist an einen Würdigen, einen Tapferen gefallen, an einen Künstler, dessen Ansehen dieser Preis hoffentlich stärkt und dessen unnachgiebige Hoffnung er hoffentlich beflügelt.

Hier wird versucht, das Öffentliche und das Persönliche miteinander zu vermessen, d. Hans Egon Holthusen, Ansprache vom 5. Materialien und Dokumente, S. Opposition, verstanden als starre Gegenhaltung, die es sich nicht leisten kann, sich durch Staunen verunsichern zu lassen, und die das Wenige an Objektivität, dessen der einzelne fähig ist, häufig unmöglich macht, ist poetischem Denken immer abträglich.

Da unsere Zeit jedoch zu politischen Allergien inkliniert und sich diese auf die Chancen, in der Welt ein wenig mehr Vernunft durchzusetzen, verhängnisvoll auswirken können, bitte ich Sie, klarstellend sagen zu dürfen: Für mich gibt es in der Kunst, im Kunstwerk, keine Kompromisse.

Wenn also in meinen Gedichten nicht nur von Licht die Rede ist, das die Fenster nachts nicht verschweigen müssen, sondern auch von Finsternis, die nicht verschwiegen werden darf, von Finsternissen in jenem Teil der Welt, der auch mein Teil der Welt ist, so können nur Poesieunkundige annehmen oder Böswillige unterstellen, ich schriebe aus Opposition.

Meine Damen und Herren, die es angeht: Diese Gedichte entstehen, weil nicht nur ich dort von meinem Herzen investiert habe, sondern weil vor allem viele andere Menschen von sich selbst investieren, Menschen, die ich kenne oder auch nicht kenne, deren Energie sich mir aber als menschliche Wärme mitteilt.

Um es anders zu sagen: Die Ansprache vom Vormittag hatte einen schwer beschreibbaren Eindruck hinterlassen. Kunze sprach nur drei Minuten lang, sechs oder sieben Sätze. Er dankte für den Preis. Aber man spürte in seinen wenigen, freundlich-höflichen Sätzen einen harten Kern, etwas Unüberwindbares.

Im Gespräch mit Kunze verstärkt sich unser erster Eindruck. Er ist mit seiner Frau aus der DDR gekommen. Die Verleihung des Preises war im März bekanntgegeben worden, und man war gespannt gewesen, ob Kunze nach München kommen könne — ob er kommen dürfe. Er hatte also gedurft, sogar mit seiner Frau.

Sie haben ein Kind, und das bleibt dort, das Kind ist das Pfand. Kunze ist 40 Jahre alt. Kunze erzählt wenig, und er braucht uns nichts zu erzählen. Auf die Frage, wovon er lebe denn von Lyrik und ein paar Kindermärchen kann man auch dort nicht existieren , wirft er seiner Frau einen Blick zu: Mit Übersetzungen könne er auch dort genügend verdienen, meint Kunze. Und so wirkt auch der Mann, fest und dicht bei aller Freundlichkeit und Zartheit seiner Natur.

Jedes Wort steht da wie ein Block, eins getrennt vom anderen, und jedes erfüllt mit Gegenwart. Seine Gedichte sind ein Gegensatz zur melodischen Lyrik. Kunze wehrt sich gegen das Schema.

Er spricht von Finsternissen, die man nicht verschweigen darf. Zimmerlautstärke hatte im Dritten Reich einen ähnlichen Nebensinn, wie er ihn drüben heute noch hat. Ein Ende ist nicht in Sicht. Über Politik wird nicht gesprochen.

Ihre Vordergründe sind allen klar. Das Volk ist nicht so dumm, wie es verkauft werden soll. Der Schutz westlichen Ruhms, wie bei Solschenizyn, zügelt immerhin die politische Triebbefriedigung.

Auf dem Rücksitz klappert mein Koffer. Jeans, Hemden und Socken liegen begraben unter Schuhen und Schals. Zu Hause hatte ich Zahnbürste, Rasierzeug und Wasser eilig in Einkaufstüten gestopft und bin einfach losgefahren.

Jetzt liegt alles durcheinander. Keine zehn Minuten sind vergangen, seit die Sendung begonnen hat. Roland Geipel, der Freund und der Seelsorger, schweigt beredt. Er will selbst hören. Wir vereinbaren, später erneut zu telefonieren. Es ist ein lauer Frühlingstag, die Sonne strahlt blau und drückt etwas Kälte nach unten. Ich bin unterwegs nach Berlin. In den Ostteil der Stadt, um genau zu sein, auch wenn das für die meisten keine Rolle mehr spielt. Acht Grad über Null. Akteneinsicht — das zweite Mal.

Vor zehn Tagen fand ich das Schreiben im Postkasten. Die Einladung mit dem Bundesadler in der Kopfzeile, der Absender getrennt in Dienstgebäude, Hausanschrift und Postfach, rechts der Name des Sachbearbeiters, darunter das Datum und links die fettgedruckte Betreffzeile: Verwendung personenbezogener Unterlagen… Alles ist präzise formuliert, im Ton sachlich neutral.

Ich denke an Roland und ich denke an Kunze. Zehn Mal habe ich ihn getroffen. In 37 Jahren vielleicht zehn Mal. Das ist nicht viel. Was bleibt schon davon? Viermal sprachen wir einander bevor die Mauer zerbarst, sechsmal im vereinten Deutschland.

Einige Briefe und Postkarten wechselten die Seiten. Hier und da ein Buch als Dankeschön für die eigene Sendung. Zwei Daten fallen mir ein. Dazwischen brach ein Stück der DDR: Düster graue Novembertage — da war ich sechzehneinhalb Jahre. Superintendent Otto Adolf Scriba hatte am Die Texte gab ich später meinem älteren Bruder, der sie nach Prora in die Kaserne mitnahm. Auch das steht fest vor den Augen in meiner Erinnerung. Wer mich damals am Vielleicht Andreas Bley, vielleicht Martin Morgner?

Da hatte jemand Teile meiner eigenen Geschichte festgehalten. In Zeilen, kurz und knapp, wie ich sie im kleinen Land noch nicht gehört hatte. Wochen vorher war meine Delegierung zur EOS vom Kreisschulrat zurückgezogen worden, weil ich den Wehrdienst von drei Jahren abgelehnt und beim Musterungsgespräch die Bausoldaten als Alternative ins Gespräch gebracht hatte.

Ich sprach ihn darauf an und bat ihn, mein schmales Reclam -Bändchen Brief mit blauem Siegel zu signieren. Vier Tage später reiste ich ihm nach. Vor knapp zwanzig Jahren erfuhr ich es — erfuhr es aus den Akten. Aber ich kann warten. Mehr als drei Minuten schwebt ihr Piano sehnsüchtig verloren über der Autobahn. Endlos gezogene Streifen begleiten uns, gesäumt vom Grün der Fichten und Tannen rechts und links der Fahrbahn.

Dann fällt mir ein, dass die Pianistin Tonarten als Farben sehen könne. Blau ist d-moll und G-Dur sieht sie grün. Ich fahre über die Bundesautobahn von Heilbronn in Richtung Nordosten. Nürnberg und Hof liegen hinter mir. Fast siebenhundert Kilometer sind es von Tübingen bis Berlin.

Früher fuhr ich die Strecke öfters. Ich sehe die Landschaft an mir vorbeiziehen, das alte Chemiedreieck Leuna, Buna, Bitterfeld, dann Delitzsch, Wolfen, Dessau, den leicht blau verhangenen Himmel, und ich denke, dass ich mehr als zehn Jahre nicht hier in der Gegend gewesen bin.

Seine Zitate begleiteten uns wöchentlich. In der Kirche und in den Akten. In Tübingen, fast eineinhalb Jahre vor jenem 9. November, trafen wir uns wieder. Er las im Hölderlin-Turm. Ich hatte für Kunze geworben und ihnen Gedichte vorgelesen. Liebvoll schrieb er zurück, dass wir einander an anderer Stelle im Tübinger Kupferbau sehen und sprechen könnten, weil er dort im April eine Poetikvorlesung halten werde.

Im Radio jammert Neil Young. Ich kenne den Song von meines Bruders Plattensammlung. Ein junger Hippie und eine zahnlose Alte auf dem Foto. Dann sprechen erneut die Experten im Radio: Gekränkte Eitelkeit, denke ich mir, nein schlimmer noch: Sie philosophieren über die Nationalpreisträgerin und diskutieren darüber, wie nah sie dem Nobelpreis für Literatur tatsächlich gekommen sein könnte.

Von Westafrika schickte ich meinen ersten Roman. Wie immer kam die Antwort rasch und es tat gut, seine Stimme aus den Zeilen zu hören. Noch fünfzehn Kilometer bis zur Behörde. Das Ortsschild Berlin ist auf der Avus passiert und ich frage mich, ob ich in den Jahren in Afrika zu lange versucht habe, die Vergangenheit zu vergessen, ob es nicht längst an der Zeit ist, zurück zu blicken, auch wenn ich zu viel von der Wirklichkeit gesehen habe.

Das Gefühl stark und nicht ohnmächtig zu sein kommt in mir auf und auch das verdanke ich Kunze. Sein Name ist bekannt. Es betrifft diesen Einzelnen. Einen Menschen mit einem Namen. Er hat ein Herz, wie es die Liebenden malen Zwei volle Bögen, die endlich einander begegnen: Darf auch nur ein Mensch Fliegen am Mast seiner Ungeduld?

In Lesung und Gespräch: Wenn die post hinters fenster fährt blühn die eisblumen gelb. Adobe Flash Player Version 9 oder höher wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Eine Stille, die den Kopf oben trägt Die Welt, Deckname Lyrik Der Tagesspiegel, Der Mann mit dem klaren Blick: Begegnungen mit Reiner Kunze: Nachmittag am Sonnenhang der standart, 9. Auf sensiblen Wegen Sonntagsblatt, Dichter lesen hören ein Erlebnis Nordwest Zeitung, Bahlinger SC ist zurück an der Tabellenspitze.

Mehr als Jahre Tradition. Zwei Einzelhandels-Dinos versuchen es gemeinsam. Kaufhof und Karstadt gehen zusammen.

Gemeinsam gegen den Niedergang. Deutsches Ryanair-Personal will am Mittwoch streiken. Gündogan macht einen Schritt in Richtung Normalität. Deutsche Nationalelf schlägt Peru 2: Die Tigerin, die Menschen frisst. Viele Tote bei Busunglück in Südindien.

Kanadas Küstenwache stellt Suche nach Daniel Küblböck ein. Steht das internationale Walfangverbot auf der Kippe? Gleich wird etwas passieren: Jennifer Clements Roman "Gun Love". Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht fest. Was der Dichter wollte: Ein Freiburger Professor forscht zum Grundeinkommen. Wie Museen auf die Digitalisierung setzen - auch, um neue Besucher zu bekommen. Geld für gute Zwecke. Warum Basel eine besondere Dichte an Stiftungen hat. Stadt Lörrach will gegen illegale Gartenhütten am Tüllinger vorgehen.

Wie der Staat Radfahrer vor Lkw-Unfällen schützen will. Die Freiburger UB geht aus dem Leim. Immer mehr ältere Menschen trainieren in Fitnessstudios. Tipps, wie man die Aufnahme von Eisen optimieren kann. Von Leihopa bis Zeitstifter. Wird der Quantencomputer bald Wirklichkeit? Gibt es ein unschädliches Mittel, um Wespen zu vertreiben? Der Fuchsladen bietet Genuss auf sieben Etagen. Gegenwind für das Landratsamt: Sechs Gemeinden wehren sich gegen die Praxis der Verteilung von Flüchtlingen.

Es ist nicht das erste Mal, dass gegen die Behörde in der Sache protestiert wird. Das Demonstrationsrecht sei kein Freibrief für Gewalt. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die rechten Aufmärsche in Chemnitz verurteilt. Er kritisierte aber auch Gewalt von links.

Arbeiten am Wochenende, am Abend - dann, wenn alle anderen frei haben: Mira Singler ist bewusst, warum ihr Job bei vielen nicht der beliebteste ist. Der BZ erklärt sie, warum sie ihn trotzdem liebt. Es ist jeden Tag im Einsatz und hat die Stadt Die Dampfkehrmaschine reinigt die schmutzempfindlichen Steinplatten auf dem Platz der Alten Synagoge.

Es gibt immer mehr Schüler mit Lernstörungen. Es ist der vielleicht sauberste Ort in der indischen Mega-City Mumbai: Hier wird täglich die Wäsche von Hotels, Fabriken und Klinken unter einfachsten Bedingungen gewaschen. Knapp ein Drittel der Goldmedaillen für Baden gingen an Kaiserstühler Erzeugerbetriebe, bei den Silbermedaillen war es fast jede Zweite. Die heute jährige Mutter soll das Neugeborene im März erstickt haben.

Mitarbeiterin wehrt Raubüberfall ab: Fraktionschef Stoch im Amt bestätigt: Seniorin von Müllwagen erfasst und getötet. Arbeiter stürzt aus fast drei Metern Höhe: Experten entschärfen Kilo Weltkriegsbombe in Stuttgart.

Der trockene Sommer sorgt für leere Pilzkörbe. Sammler müssen im Südwesten in diesem Jahr auch unter Blättern suchen. Experten warnen davor, unbekannte Pilze zu verzehren. Das Sozialministerium will Kritik an Begriffen im Schwerbehindertenrecht aufnehmen und über Lösungsmöglichkeiten nachdenken. Von Jens Schmitz 3.

Wieder drei tote Schafe im Nordschwarzwald. War es der gleiche Wolf, der schon wiederholt Tiere riss? Das Land kann die Sorgen verstehen. Zu leicht sollte man es dem Wolf nicht Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald streiten um die Verteilung von Flüchtlingen — schon wieder.

Seit Jahren gibt es bei dem Thema Probleme. Beide Seiten geben dabei keine gute Figur ab. Er ist ein Kulturdenkmal und bei gutem Wetter vom Bodensee aus zu sehen. Vergangenes Jahr besuchten ihn Nun diskutiert der Förderverein über nächtliches Licht für das Gebäude. Von Hans-Jochen Köpper 2. Kunden sollen auf Quadratmeter Fläche betreut werden — persönlich, aber auch digital. Viele brechen den Dienst vorzeitig ab — auch in Freiburg.

Die Mieten in Freiburg sind teuer, aber ist Dietenbach die Lösung? Von Uwe Mauch 3.

Kommende Events