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Der Verpflichtete schuldet den vollen Monatsbetrag auch dann, wenn der Berechtigte im Laufe des Monats stirbt. September, am Marktplatz Hauptplatz und in der Bürgergasse Herrengasse abgehalten.

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Blumen zur Beerdigung spenden Trost

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Ruprecht an der Raab. Der Markt im Zentrum der Altstadt ist nach dem bairischen Muster einer Ackerbürgerstadt angelegt, deren profane Hofstätten ein Vorder- und Hinterhaus besitzen, welche durch einen schmalen Flügen, die Stallungen, verbunden sind, während sich die Pfarrkirche St. Barbarossa zu dessen Kaiserkrönung nach Rom. Jasomirgott und seine Frau Theodora. Die darüber ausgestellte Urkunde, das sogenannte "Privilegium minus" enthält eine Reihe von Sonderrechten, wie die Erblichkeit der Herzogswürde und die weibliche Erbfolge.

Die durch Otakar III. Otto von Stubenberg, der Stammvater dieses aus Pitten stammenden Geschlechtes, lässt bei Stubenberg am See in der Oststeiermark die Burg Stubenberg - nach ihrem erstmals urkundlich erwähnten Besitzer dann Burg Neuhaus genannt - als Lehen errichten. Er ist als ältestes Haus und erstes Kaufhaus von Graz urkundlich nachweisbar. Beim Versuch, diesen zu fangen, schläft er vor Erschöpfung ein.

Von den französischen Kartausen aus der Grande Chartreuse in Grenoble finanziert werden zwei Klöster errichtet: Die Kirche wird Johannes der Täufer gewidmet und Oktober vom Patriarch Berthold von Aquileia geweiht.

Als Mitte des Da der ihm nachfolgende Sohn Otakar IV. Im Erdgeschoss des Kanonenturmes befindet sich eine, dem hl. Aegydius geweihte Schlosskapelle mit einem Altarblatt des Heiligen sowie 14 Nothelferbildern. März in Leibnitz auf. Jasomirgott und Traungauer Otokar IV. Auf dem Reichstag zu Regensburg am Juli wird der 17jährige Otakar IV. Der Udalrichinger "burggravius de Graece", Otaker I. In dieser Zeit wird die romanische Rundkirche, die St. Als Herzog Otakar I.

Heinrich am Bachern gebracht , folgt ihm Herzog Leopold V. Aegiden auf einem Speer das Wappenschild von Österreich und Steier aufrichten lässt und unter freiem Himmel allgemeines Gericht hält. Zu seiner Zeit wird das der hl. Katharina geweihte Kirchlein an der Friedhofsmauer von St. Ägid gebaut, ein romanischer Rundbau, der auch als Karner bzw.

Im Herbst beruft Herzog Leopold V. Dezember an den Folgen der mit einem Jagdmesser durchgeführten Amputation an einer Blutvergiftung. Sein Leichnam wird zur Beerdigung in das Stift Heligenkreuz überführt. Entgegen den Bestimmungen wird die Herrschaft unter seinen Söhnen nun wieder aufgeteilt: September, am Marktplatz Hauptplatz und in der Bürgergasse Herrengasse abgehalten.

Dieses Recht wird in der Folge auch für andere steirische Märkte zum Vorbild z. In einer am Mai ausgestellten Schenkungsurkunde an Ulrich I. Der Minnesänger Ulrich I.

Gundacker stammt aus der Steiermark und nennt sich nach der Stadt Judenburg "Gundacker von Judenburg". Radegund und nennt sich ab diesem Zeitpunkt "von Ehrenfels". Katharina in der Pirken", ein Augustiner-Chorherren-Stift errichten, welches mit Chorherren aus Seckau besiedelt wird. Auf seinem Amtssiegel verwendet er als Hauswappen den farblosen Bindenschild aus ungefärbtem Wachs.

Auch erhält unter ihm das steirische Wappentier, der Panther, eine Herzogskrone. Befestigter Gutshof mit ausgedehntem Waldgebiet Gut Sparbersbach, im Er kam mit vielen Kamelen und Dromedaren, mit Affen und Leoparden, er führte zahlreiche, vieler Künste kundige Sarazenen und Äthiopier mit sich, die sein Gold und seine Schätze bewachten.

Da beide wenig Angenehmes miteinander zu besprechen haben - der Kaiser verlangt die Auszahlung des Heiratsgutes von Königin Margaretha, Herzog Friedrich urgiert den Anspruch auf Kriegskostenbeiträge - schlägt der erste freundliche Empfang bald in Verstimmung um und beide trennen sich entfremdeter als vorher.

Nachdem Herzog Friedrich II. Juni auf dem Reichstage zu Augsburg über Herzog Friedrich den Streitbaren die Reichsacht aus und erklärt ihn seiner beiden Herzogtümer verlustig. Er entziehe ausländischen Fürsten ihre Besitzungen in seinen Herzogthümern. Er schände Jungfrauen und Frauen, entführe sie den Eltern und Gatten und lasse obendrein die Vater und Manner hinrichten.

Man habe ihn in Rücksicht der Verdienste seines Vater geschont und auf mehrere Reichstage gefordert, doch fey er niemals erschienen. Er verschwöre sich gegen das Leben des Kaisers, dinge den Alten vom Berge als Haupt der Assassinen mit Gelde, habe dem aufrührischen Kronprinzen gedient und stehe noch mit dem Papste im geheimen Bunde.

Man müsse ihn Tyrann nennen gegen seine Vasallen, welche mit den Beschwerden des Auslandes die Töne einheimischer Verzweiflung mischen. Die Unterthanen schreien um Rache, aber Hülfe wenigstens müsse man ihnen gewahren. Die Welt werde seinen Untergang sehen, sie soll aber auch die Ursachen hören. Mit der Absicht die Herzogtümer Steiermark und Österreich mit persönlichem Eingreifen in Besitz zu nehmen, erreicht er mit seiner Heeresmacht am Er verbringt hier die Weihnachtszeit bis zum 3.

Herzogin Agnes von Andechs-Meranien, die Gemahlin von Herzog Friedrich des Streibaren, die die Riegersburg gegen ihre eigenen Verwandten verteidigen muss, wird gefangen genommen. Als Bischof Ekbert aber bereits nach wenigen Monaten, am 6. Juni desselben Jahres, verstirbt, folgt ihm Eberhard IV.

Herzog Friedrich dem Streitbaren, dem nur Starhemberg und Wiener-Neustadt treu blieben, zieht sich mit den geraubten Schätzen in die Feste Neustadt zurück. Im Stadtteil "In der Höll" am "Chotmuer" des linken Murufers, der wegen der ständigen Überschwemmungen nur von den Ärmsten, den Badern und Handwerkern bewohnt ist, begründen die "Minderen Brüder des hl. In diese älteste Klosterniederlassung von Graz wird beim Bau eine bereits ältere Kapelle sowie die mittelalterliche Stadtmauer mit einbezogen, zumal aus strategischen Gründen wegen ihrer Schutzfunktion alle Stifte und Klöster entlang der exponierten Ringmauer angesiedelt werden.

März mit fadenscheinigen Begründungen ein zweites Mal. Es kommt zur Aussöhnung mit Herzog Friedrich dem Streitbaren, dessen Reichsacht wird aufgehoben, seine Gemahlin Agnes erhält wieder die Freiheit, all seine ehemals verliehenen Rechten werden bestätigt und Friedrich ist wieder Herzog von Steiermark und Österreich. Ab jetzt wird er zum treuen Bündnispartner des Kaisers. Udalricus, , zum Bischof des Bistums Seckau. Als Erzbischof von Salzburg wird Ulrich, weil er römische Geldforderungen nicht zurückzahlen kann, dreimal gebannt und suspendiert.

Als weiterhin amtierender Seckauer Fürstbischof stirbt er in Piber. Drei Burgen nennt er seinen stolzer Besitz: Im der verfassten Minnelehre "Der vrouwen puoch" " Frauenbuch" oder "twitz" beklagt er den Verfall der höfisch verfeinerten Kultur. Stadegge sind uns nur ein Winterlied und zwei Sommerlieder erhalten Allen gemeinsam sind ausführliche, frische Naturschilderungen.

Als König Bela IV. Über seinen Tod klagt Ulrich von Liechtenstein: Das war ein rechter Herr und ich sein rechter Dienstmann, darum kann ich nie genug um ihn klagen. Die Reichen nahmen den Armen ihr Gut. Durch den Tod Friedrich II. Sowohl Prinz Ottokar II.

Der Tod des Kaisers Friedrich lI. Graf Mainhard legt seine Statthalterschaft über Oesterreich und Steyermark nieder. Die Baiern trachten das abgetretene Land ob der Enns wieder zu erringen, Böhmen hofft, sich wieder bis an die Donau auszudehnen und Ungarn blickt begierig auf die Gebiete der drei Flüsse Raab, Mur und Drau. Die Ägidiuskirche wird als Pfarrkirche erwähnt: Der 22jährige böhmische König Ottokar II.

Erbin der österreichischen Länder und der Steiermark ist, und wird dadurch "Herzog von Österreich und Steiermark". Otakar von Graz schenkt Bischof Ulrich I. Mai das Kreuzfindungsfest gefeiert wird. An jener Stelle, an der die Tanne gestanden war, wird später die Wallfahrtskirche erbaut und das hölzerne Kreuz am Volksaltar präsenteirt. Im Freskenzyklus auf der Burg Runkelstein bei Bozen von sind Episoden dieser Geschichte mit der Darstellung des Dietleib von Steier mit seinem Schwert "Welsung" abgebildet, im "Ambraser Heldenbuch" von wird die Geschichte schriftlich überliefert: Etzele mit all den seinen Pitterolff den reichen vil gemainieleichen paten, daz er näme, zu ainem gerardhof Steyrlant.

Siebn goltärtzt es hat; lutzel hie dham Perg stat, man vinde silber darymne, zu gutem gewinne'. Ze Steir pachten sy sint ir volck vnd ir gesinde gar. Es kommt zum Aufstand des steirischen Adels gegen die ungarische Herrschaft. Durch den Sieg von Landmarschall Ulrich I. In der Verse umfassenden "Steirischen Reimchronik" des steirischen Dichters Ottokar aus der Gaal vom Geschlecht der Herren von Strettweg findet sich diesbezüglich die erste urkundliche Erwähnung des steirischen Wappens " Wulfing, der letzte Ritter von Gösting, hat zwei Töchter: Während die ältere Katharina Ritter Otto von Thal heiratet, kämpfen am 7.

August zwei Ritter um die jüngere Tochter Anna. Als Wulfing der Leichnam seiner Tochter gebracht wird, erliegt dieser einem Herzschlag. So erlischt das Geschlecht derer von Gösting. Im Frieden von Wien am März wird zwischen den Königen Ottokar II. Ungarn verzichtet auf die Steiermark, wodurch Ottokar wieder in den Besitz der Herzogswürde gelangt.

Das Gebiet von Pitten kommt wieder zur Steiermark. Bald darauf erwirbt Ottokar durch Hinterlist von dem kinderlosen Besitzern auch die beiden Herzogtümer Kärnten und Krain. Erstmalige urkundliche Erwähnung eines von einer Judenmauer umgebenen Ghettos Geviert gegenüber der Stadtpfarrkriche um die Frauen-, Jungfern- und Fischer-von-Erlachgasse , in welchem Juden leben "ain haus zu Grecz an der Judengassen ". Von dort stammt auch der im ersten Burghof in einer Wand eingemauerte Grabstein eines gewissen, am Juni verstorbenen Rabbi Nissim.

Graz hat 16 Dörfer mit Gütern. Unter König Ottokar II. Die romanische Pfarrkirche St. Ägyd, von einem Friedhof mit eigener Wehrmauerund und der, der hl. Für den Zugang sorgt ein nördlich der St. Bernhard von Plankenwarth wird zum Abt des Zisterzienserstiftes in Rein ernannt. Er umgeht das Verbot einer Benediktinetrregel, einen Turm zun errichten, indem er dessen Fundament nicht am Boden, sondern als Dachreiter auf der Seitenschiffmauer der Basilika aufsetzen lässt.

Diese Konstruktion sorgt auch im Jahrhundert für das sogenannte "Turmwunder", als sich der Turm besorgniserrend neigt, jedoch wieder von selbst aufrichtet.

Sein Bruder Dietmar von Plankenwarth stiftet dem Kloster am Batholomä an der Lieboch. Die darüber in lateinischer Sprache verfasste und mit ungefärbten Bienenwachssiegeln von Dietmar und seinem zweiten Bruder Gundaker versehene Urkunde berichtet auch noch über zwei zusätzlich am Fest von Maria Verkündigung März und am Magdalenstag Der weitgereiste Mann und begabte Musiker ist Besitzer der um errichteten Burg Ratinberc bei Knittelfeld und somit Nachbar des Reimchronisten Otochar von der Geul aus der Gaal , den er in der Dichtkunst unterrichtete.

Ägidi-Pfarre in Graz ausdrücklich das Begräbnisrecht bezeugt: Kärnten, Krain und die Steiermark. Die steirischen Adeligen beginnen die böhmischen Besatzungstruppen zu vertreiben: Jakob auf der Frauenburg bei Unzmarkt: Mit diesem Sieg wird der deutsche König Rudolph I. In einer Urkunde vom Dieser lässt an der Nordwest-Ecke der mittelalterlichen Grazer Stadtmauer den "Admonterhof" errichten, der fortan den Benediktinermönchen als Absteige und Wohnstätte dient.

Ende Mai setzt Rudolf I. Die Aufgabe des dabei erstmals urkundlich erwähnten Grazer Bürgerkorps besteht in der Bewachung der Stadt und ihrer Tore in Friedenszeiten sowie ihre Verteidigung in Not- und Kriegszeiten. Zu Gunsten Wiens hob Rudolf I. Jeder Kaufmann, der das Murtal zu Wasser oder Lande entlang fährt, muss in Graz seine Waren auslegen; er darf sich allerdings nicht länger als 1 Nacht aufhalten.

Kärnten geht an Meinhard II. Er verfügt über hohen politischen Einfluss und vertritt zumeist die Interessen des steirischen Adels gegen Herzog Albrecht. Jänner weiht Leopold I. Sie erleiden eine verheerende Niederlage und Herzog Albrecht lässt Hartnid daraufhin in der Burg Wildon gefangen nehmen und zwingt ihn am 5. Dezember am Landtaiding zu Feldkirchen bei Graz die Burg Wildon und das Schloss Eibiswald zu verkaufen und zukünftig dem Landesfürsten als Marschall treu zu dienen.

Damit geht die Stammburg der Wildonier verloren und ihr Geschlecht verliert seine Bedeutung. Herzog Friedrich der Schöne regelt durch sein am Die Ebenhöhe, eine theoretisch gezogene Trennlinie in m Höhe, bestimmt, dass der obere Teil des Erzberges vom "vor dem Berg liegenden" Vordernberg erschlossen wird, der untere Teil dagegen von Innerberg Eisenerz aus.

Retour werden die mit Wein, Getreide und Honig beladenen Schiffe auf sogenannten Treppelwegen von bis zu 16 Pferden wieder flussaufwärts gezogen. Auch musste ich manches verkürzen und weglassen, weil es denen, die es nicht mit eigenen Augen gesehen haben, schier unglaublich dünkt. Zunächst reiste ich von Konstantinopel am schwarzen Meer nach der Hafenstadt Trabazon. Über dem Stadttor liegt der Leichnam des heiligen Athanasius, der Kirchenvater, der das Glaubensbekenntnis verfasste. Bevor Erzurum von den Mongolen und den Sarazenen zerstört wurde, war die Stadt sehr schön und reich, hatte viel Überfluss an Brot und Fleisch.

Da kann jeder soviel Salz nehmen, wie er will, ohne zu bezahlen. Aufgrund einer Schenkung Philipps von Geras können die Spitalsgründe bis zur Papiermühle am rechtseitigen Mühlgang erweitert werden. Er lässt den Seckauer Dom und Schloss Leibnitz ausbauen.

Ägydius innerhalb der Stadtmauern zu liegen. Für die "strata vngarica" taucht erstmals der Name "Sporergasse" nach den Sporenmachern auf. Im Zentrum des Marktplatzes befindet sich ein Brunnen sowie ein Pranger, ein eiserner Narrenkäfig und ein hölzerner Esel. Oktober zu dessen Nachfolger bestimmt. Die Stadtmauer von Graz wird knapp oberhalb der St. Pauluskapelle "auf der Stiege" unter dem Burgberg in der Gegend des späteren Palais Saurau durch das innere Paulustor durchbrochen.

Von dort führt die Mauer über die Enge Gasse, dann südlich der Stempfergasse und nördlich der Jungferngasse in einem Bogen zum Minoritenkloster Franziskanerkloster. Jänner bis zum Den Orden, eine goldene Zopf-Kollane mit einer in einer Kapsel eingelegten Haarlocke, die der Haarpracht seiner Gemahlin Beatrix von Zollern nachempfunden ist, bekommen Adelige von ehelicher Geburt und katholischem Glauben als Zeichren der Verbundenheit.

Nachdem der Papst mehrfach zum Kreuzzug gegen die letzten heidnisch gebliebenen Völker aufruft, nimmt der Deutsche Orden den Kampf gegen die heidnischen Pruzzen auf und bringt gegen Ende des Jahrhunderts fast die gesamte Küste des Baltikums unter seine Kontrolle.

Dort erblickten sie vier Brücken geschlagen. Die Schiffer trafen ein, die Ruderer scheuten keine Mühe. Von mittags bis abends waren an 30 Mann mit Schiffen anwesend. Drei Pferde und ein Knecht ertranken. Dieses Heer brachte seinen Gast nach Szameiten. Eine Hochzeit fand dort statt; die Gäste kamen uneingeladen. Ein Tanz wurde mit den Heiden getreten, dass ihrer 60 tot blieben.

Das Dorf wurde vom Feuer rot und die Lüfte brannten. Ich hätte nicht Bräutigam sein wollen. Was ihnen weh tat, tat uns wohl. Eine Lust was das! Sie erstachen Leute, schossen Pferde ab und flüchteten dann in die Moore. So trieben sie es die ganze Nacht. Als Morgen wurde, brach das Heer auf, zündete alles an, dass die Lüfte brannten. Man fing ihrer viele ein, band ihnen die Hände zusammen und führte sie wie die Jagdhunde. Neustadt mit der Grafschaft Pitten. Graz wird damit Residenzstadt des innerösterreichischen Staatsgebietes der Leopoldiner.

Es kommt zu einem starken Ansteigen der adeligen Bewohner sowie der Juden. Erst nach dem Tod Bischof Münzmeisters wird er am April zum Seckauer Bischof geweiht. Er lässt die Burg Seggau bei Leibnitz ausbauen, wo er sich zumeist aufhält. Das gie heraus untz gen Judenburg und überall gen Kernden und Steier und gen Oesterreich, das in dy Lewt in der offen puess überall ".

Geist in der Murvorstadt. In einer Originalurkunde des Heiligengeistspitales wird St. Andrä als Pfarrkirche erwähnt. Erste Erwähnung eines "Ganges", der späteren beiden Mühlgänge, die aus Seitenarmen der Mur in Weinzödl ihren Ausgang nehmen und - der linksseitige beim dritten Sacktor, der rechte nach 30 km bei Werndorf - wieder in die Mur münden.

Andreas ehelicht Elisabeth Gleinitz von Gleinstetten und wird Landesverweser. Der Sage nach lebte im Teich eine Nixe, die erzählte, dass der nahe Hohenberg wegen seines Goldschatzes eigentlich Reichenberg heissen müsse; und tatsächlich sollen schon die Römer dort nach Eisen geschürft haben. Tirol und Vorarlberg mit der Hauptstadt Innsbruck.

Von ihr stammt auch das hervorstechende Kennzeichen der Dynastie, die berühmte Habsburgerlippe. Mai sendet Herzog Ernst der Eiserne an den Burgpfleger von Gösting, Kaspar Saurer, ein Ladschreiben für die Landstände " an all graffen, herren, ritter, knecht, stet vnd maerkt in Steyr ": Ernst der Eiserne lässt sich am Im Herbst unternimmt er eine Reise nach Palästina. Sein Bruder Friedrich IV.

Diese Jahrmärkte sind nicht nur wegen ihres günstigen Warenangebotes, sondern auch wegen der dargebotenen Unterhaltungsmöglichkeiten beliebter Anziehungspunkt sowohl für die Grazer Bürger, wie auch für die Händler aus ganz Europa. Im selben Jahr wird er Kaplan von Herzog Ernst. Als Begleiter des Erzbischofs nimmt er am Konstanzer Konzil teil.

Im Baseler Konzil wird der Verweis der Juden in eigene, zwangsweise zugewiesene Wohnviertel Ghettos nochmals vorgeschrieben. Unter Herzog Friedrich V. Baubeginn der Domkirche St. Als erstes wird an das Presbyterium die Barbarakapelle als Sakristei des Hoforatoriums Friedrichs angebaut ; später folgen die Friedrichs- und Romualdkapelle Gleichzeitig beginnt Friedrich auch mit der Errichtung des nach ihm benannten Friedrichsbaues, einer repräsentativen Stadtburg, die sich in zwei Bauteile, den Palas Wohntrakt und die kastellartige Friedrichsburg gliedert.

In Graz kommt es zur Vertreibung aller Juden, ihr Ghetto wird aufgehoben und in der Karlau neu angesiedelt.

Wegen der eisenbeschlagenen Türen "Eisernes Tor" Ungartor genannt. Aufgrund der sich daraus ergebenden Erbfolgestreitigkeiten als ungarischer und böhmischer König bringt die Königinnen-Witwe Ladislaus Posthumus samt der ungarischen Stephanskrone zu ihrem Verwandten Herzog Friedrich V.

Juli von König Friedrich IV. In seinen beiden Hauptwerken "Asien" und "Europa" beschreibt er ausführlich die Geographie, die Sitten der Völker, die weltliche und kirchliche Geschichte, sowie die wirtschaftlichen und sozialen Besonderheiten dieser Kontinente.

Unter anderem ruft er zur Abwehr der Türken auf und schreibt folgendes über die Steiermark: Am Ufer dieser Mur liegt eine hübsche Stadt, Graz genannt. Hier strebt mitten aus der Ebene ein ungemein hoher Berg auf, der allenthalben felsig abfällt. Die Bevölkerung der Steiermark ist rauh und nicht von jener Weichheit, die dem Südländer eigen ist.

Der in Lüttich geborene Johannes Brassart ist Kapellmeister der Hofkapelle "capellae nostrae cantor principalis" , die ganz im mittelalterlich-niederländischen Gesangsstil musiziert und vowiegend niederländische, englische und deutsche Sänger beschäftigt. Das Bürgermeisteramt wird in Graz eingeführt.

Er besiegelt am 7. Februar gemeinsam mit dem Stadtrichter Christian dem Münzer einen Kaufbrief. Unter König Friedrich IV. An der Nordseite des Grazer Domes finden sich über der gotischen Sakristei , der heutigen Barbarakapelle, zwei Oratorien: S ein geheimnisvolles Signum A. Begleitet von seinem Bruder Albrecht VI. März in Rom Eleonore von Portugal und wird 5 Tage später am März durch Papst Nikolaus V.

Der gotische Brautwagen ist erhalten. Truchsess von Emmerberg zum Bischof von Seckau. Leonardo prope Graz" spätere Pfarrkirche St. Leonhard am Tummelplatz von und widmet dafür den Mönchen zum Schutz vor Türkeneinfällen das innerhalb der Stadtmauer gelegene Marchfutterhaus Bürgergasse. Von Eibiswald nach Leibnitz sind abermals vier Meilen. Diese Burg liegt in der Ebene am Ufer der Sovum, oberhalb jedoch, und zwar auf einem Berge, liegen vier Schlösser, alle von gemeinsamer Mauer eingefasst und gehören drei Herren: Dieser Berg ist von Graz vier Meilen ab.

Dieses ist eine umfangreiche Stadt mit einem Schlosse, das durch zwei Vorwerke geschützt ist. Auf der einen Seite der Stadt sind Berge, auf der anderen ist eine Ebene, und sie liegt an der Mur, über welche eine hölzerne Brücke führt. Dort war auch Johann Kolowrat, der mit einem Deutschen, namens Reimberger, tiostierte, welcher für ganz besonders stark und gewandt galt. Als der Kampf anging, ritt zwar der Deutsche des Herzogs Pferd an, wurde jedoch von seinem eigenen Pferd abgeworfen, während - und das gefiel dem Kaiser sehr - Johann fest auf seinem Rosse blieb.

Am vierten Tage unseres Aufenthaltes bat Herr v. Rozmital an dessen Jakobsfahrt von teilnimmt, berichtet darüber. Tetzel entstammt einer angesehenen Nürnberger Familie, gehört selbst der Nürnberger Stadtverwaltung an und wird Söldnermeister, Zeugmeister und Pfleger des Klosters St.

Auf schöne Frauen gibt er gerne acht, wie er sich denn durchweg als heiteres, gesundes Weltkind offenbart. August greift Friedrich III. Jetzt willigt der Kaiser ein, mit ihm zu verhandeln und bestellt ihn nach Graz.

April eintreffen werden sie trotz Zusicherung des freien Geleits fest genommen und am nächsten Tag öffentlich vor dem Murtor enthauptet. Baumkirchners Gebeine werden auf die Burg Schlaining überführt, Greiseneckers Schädel ist unter der Türschwelle zur Jakobikapelle im Franziskanerkloster eingemauert " Hic conditur caput abscisum Andreae Greisenecker equitis decollati die Achilles von Brandenburg hält sich in Graz auf.

Mit ihm auch der fränkische Landsknechtsführer Wilwolt von Schaumburg um , der ganz Europa durchquert hat, von Franken über Italien bis nach Rom und zurück ins Rheinland und in die Niederlande. Dabei hat Wilwolt die grossen historischen Figuren seiner Zeit persönlich kennengelernt: Georg von Tschernemb, der Herzog Friedrich V.

Christoph von Trautttmansdorff entstammt dem gleichnamigen Rittergeschlecht aus der Oststeiermark, das seit dem Jahrhundert zahlreiche Salzburger Domherren hervorbrachte. August aus Kärnten kommend ein, greifen zwar das stark befestigte Graz nicht an, verheeren aber die Murvorstadt und das ganze Murtal sowie die Ost- und Untersteiermark.

Im selben Jahr bricht die Pest aus und Heuschreckenschärme fallen ein. Tepes Vorbild für Dracula eingenommen. Durch diese Katastrophen wird die steirische Bevölkerung um ein Drittel auf Zur dieser Zeit der ersten Türkeneinfälle wird von den steirischen Landständen das Zeughaus als Depot für Rüstungen und Waffen gegründet. Er kann die Burg Wasserberg zurückerobern und wird zum kaiserlichen Rat ernannt. Von oberitalienischen Städten ausgehend, erfolgt der Handel mittels Münzen Groschen, Gulden, Taler , der auch in den Habsburger Ländern langsam den Tauschhandel ersetzt.

Die schwere Stuckdekoration wird aufgebracht. August werden auf Betreiben der Stände durch Maximlian I. Knapp daneben, in der Schmiedgasse 25 füllt das schmälste Gebäude von Graz die Lücke der ehemaligen Stadtmauer. Das Kloster wird den Observanten "Braune Franziskaner" übertragen. Wegen der Ausbeutung durch den Adel und die Kirche kommt es in der Untersteier zu einem Bauernaufstand, der bei Cilli durch die kaiserlichen Truppen niedergeschlagen wird.

Leonhard am Tummelplatz wird nach der Übersiedlung der Franziskaner in das Murkloster den Nonnen des Dominikanerordens überlassen. Der "Triumphzug Kaiser Maximilians I. Ein erster Abdruck erfolgt erst durch seinen Enkel Erzherzog Ferdinand, wonach die Holzstöcke dann im Erbfolgestreit zwischen Ambras und Graz aufgeteilt und unter Maria Theresias, wie viele andere Objekte, nach Wien abgegeben werden müssen. Zu der am Sebastianstag, dem Jänner, eröffneten Erbhuldigung Erzherzog Ferdinands in der Steiermark werden am 6.

Am folgenden Tage beginnen im Landhause die Verhandlungen zwischen den kaiserlichen Commissaren und den Ständen mit Bürgermeister Simon Arbaiter, indem letztere erklären, Erzherzog Ferdinand als ihre Landesfürsten anzuerkennen und ihm die Erbhuldigung darzubringen, obwohl dieser in eigener Person nicht anwesend ist.

Das Burgtor erhält einen Renaissanceaufbau mit einer Uhr, weshalb es auch "Uhrtor" genannt wird. Juli hält Ferdinand mit seiner Gemahlin Anna feierlichen Einzug in Graz, wiederholt dem Landeshauptmann den schon fiilher durch seine Bevollmächtigten geleisteten Eid und nimmt die Erbhuldigung entgegen.

Im Dezember beruft Erzherzog Ferdinand I. Die Zunahme der Feuerflammen aus allen Leibesöffnungen des Panthers veranschaulicht in der ersten gedruckten Landhandfeste die neue Sinngebung durch die steirischen Stände: Kaplan Prokop Huschimhey predigt in Luthers Sinn. Er wird dabei bei Gaishorn besiegt und in der Burg Werfen gefangen genommen, später aber wieder freigelassen. Seyfried von Eggenberg stellt den Minoriten, die ihr Kloster an die Franziskaner abtreten müssen, in der Murvorstadt eine Bleibe zur Verfügung.

Der ehemalige katholische Priester Hans Has von Hallstatt tritt der Täufer-Bewegung bei und beginnt in Windischgrätz mit seiner Predigttätigkeit, bis er verhaftet und am 2.

Dezember in Graz hingerichtet wird. Die sogenannten "Wiedertäufer" lehnen die Säuglingstaufe ab und verweigern zudem der Obrigkeit den Untertaneneid und Kriegsdienst. Zu ihren Gottesdiensten treffen sie sich in der Jungferngasse im ehemaligen jüdischen Ghetto im Haus ihres bedeutendsten Grazer Führers Kaspar Maler, der im Jahr festgenommen und aus Graz vertrieben wird.

Im Jahre findet durch König Ferdinand I. Der türkische Geschichtsschreiber Bedschewi berichtet: September lagerte man vor der unvergleichlichen Stadt Gradsch.

Reiter wollen die Murvorstadt in Brand stecken, werden aber zurückgetrieben. Der Grazer Feldhauptmann Hans Katzianer verfolgt das daraufhin weiter ziehende Türkenheer und fügt der von Ibrahim Pascha befehligten Nachhut eine schwere Niederlage zu.

Zur Erinnerung entsteht daraus der Brauch, dass am Juni, dem Johannisabend, ein Tartarmann aus Stroh in der Karlau auf eine hohe Stange gebunden, angezündet und in die Mur geworfen wird. Der türkische Schriftsteller Szolaksade schildert den Türkeneinfall so: Sein gegen ihn rebellierender Sohn Ludwig baut etwas tiefer unter der Feste gelegen eine eigene Burg, die Ludwigsburg.

Wegen der ständigen Türkengefahr bewilligt König Ferdinand I. Dazu beruft er vorranig italienische Baumeister aus dem Raum von Como, die den modernen Festungsbau bestens beherrschten und wird damit zum Initiator für den intalienischen Renaissancestil in Graz. Unter der Bauleitung von Domenico d'Allio lässt er bis um die Stadt einen annähernd kreisförmigen Festungsgürtel errichten. Dazu werden noch 2 weitere Seilbahnen errichtet; eine direkt neben der ersten am Kai, die zweite vom inneren Paulustor zum Uhrturm.

Wegen mangelnder Amtsführung und der Aufrechterhaltung eines Konkubinats während seiner Amtszeit erhält er einen starken Verweis.

Bau des Grazer Rathauses am Hauptplatz im Renaissancestil. Verrgeblich um die Religionsfreiheit bemüht, legt er seine Ämter nieder und geht nach Urach in Württemberg, wo er die "Windische, chrabatische und cirulische Thrukerey" gründet und die kroatische Übersetzung des Neuen Testaments in glagolitischen und kyrillischen Lettern druckt.

Die Stempfergasse mit ihren schmalen mittelalterlichen Häuserfronten markiert die nördliche Begrenzung des aufgehobenen Ghettos. Der Seckauer Bischof Petrus Percic lat. Persicus , auch Archdiakon der Unteren Steiermark und als solcher Pfarrer in Gratwein, unterhält seit die erste Steirische Druckerei. Der Grazer Stadtpfarrer Andre Gigler , ein verheirateter lutherischer Theologie, aber katholischer Kirchenzugehörigkeit, hält nach beiden Seiten hin offene Gottesdienste und ist Verfasser eines protestantischen Gesangsbuches von gereimten Evangelienstrophen, der "Gesangs Postill", des ersten steirischen Notendruckes.

Für seinen Vater Lorenz Gigler, Schuhmachermeister und Marktrichter von Anger, lässt er ein gemaltes, hölzernes Grabdenkmal herstellen, auf dem im Hintgergrund auch die Silhoutte von Graz zu erkennen ist.

Nach der Abdankung Kaiser Karls V. Ferdinand, zwar Katholik, ist in Glaubensfragen aber wie schon sein Bruder ein Anhänger des restaurativen Reformmodells und verfolgt eine Politik der Kompromisse und der gegenseitiger Duldung zwischen den Religionen cuius regio, eius religio: Nicht die Glaubenslehre ist wichtig, sondern konkrete Reformen wie die volkssprachliche Liturgie, der Laienkelch und die Priesterehe.

Die Gebrauchsanweisung für dieses astronomische Instrument wird zusammen mit einem kolorierter Holzschnitt in der Offizin von Andreas Franck gedruckt.

Als Kaiser Ferdinand I. Das protestantische Graz wird damit Residenz eines katholischen Landesherrns und St. Ägid Hofkirche, von wo er bis zu seinem Tod im Jahre aus regiert. In Graz gibt es etliche Priester, die sich zur Augsburger Konfession bekennen. Die Landschaft erwirbt das Eggenberger Spital und die Allerheiligenkriche und gründet dort eine protestantische Stiftsschule, an der auch Johannes Kepler lehrt. Mühlschlössl des evangelischen Landschaftsarztes Christoph von Gabelhoven im heutigen Volksgarten.

Um die Bedeutung der protestantischen Bürgerschaft zu demonstrieren, findet zum Egydimarkt, am 7. Am letzten Tag der Festspiele tischt der Magistrat allen Schützen vor dem Rathaus ein königliches Festmahl auf zwölf grün geschmückten Rundtafeln auf.

Als plötzlich ein weiterer Bewerber, ein reicher spanischer Edelmann, auftaucht, soll ein Zweikampf die Entscheidung bringen. Unmittelbar danach fi ndet in der nahen Kirche die Trauung statt. Die Ehe iat aber nur von kurzer Dauer und kinderlos. Erst Raubers zweite Frau, eine ungarische Adelige schenkt ihm dann 4 Kinder.

Jener Teil desselben, welcher zur Stadt steht, ist nämlich allmählich vom Gipfel absteigend in leichter Abschüssigkeit mit derselben verbunden. Das ganze Joch dieses Berges nimmt die Burg ein, von Natur und Menschenhand stark befestigt, sowohl prächtig als angenehm zu sehen. Auf dem Gipfel des Berges selbst ragt sehr hoch und herrlich eine Burg über die Mauern, die schön bemalt und ausgestattet sind, innen sind vier bis fünf Militärkasernen, deren einige, eben gelegen, zur Aufbewahrung von Kriegsvorräten und genügenden Verteidigung des Waffenplatzes dienen.

Palast und Stadt versuchte der Fürst befestigter und geschlossener zu erbauen. Die Stadt selbst besitzt Stärke und Befestigungswerke. Ihre Gestalt ist ähnlich der von Wien, mit eingestürzten und wieder ausgebesserten Mauern. August ehelicht Erzherzog Karl II. In tiefster Andacht hörte sie hierauf drei heilige Messen, bisweilen sogar vier Wöchentlich pflegte sie wenigstens einmal zu beichten September in Wort und Bild: Durch 7 Triumphbögen bewegt sich der pompöse Hochzeitszug mit Reitern von der Herrengasse über die Sporgasse bis zur Ägydiuskirche, in der der Bischof von Seckau den Segen erteilt.

Die Bürgerschaft rückt in Waffen aus. Ägid ein Kolleg mit einer 3-klassigen Lateinschule sowie ein Konvikt mit Alumnat, an dem 5 Scholastiker und 2 Laienbrüder aus Wien tätig sind. Geist und der hl. Barbara geweihten Hauskapelle heute Domherrenhof. In unmittelbarem Anschluss an das Kollegium wird in der Hofgasse der "Taubenkobel", ein Renaissancehaus mit Doppelfenstergestaltung, für Hofvicekanzler Wolfgang Schwarz erbaut, der es den Jesuiten ermöglicht, durch ein unterirdisches Gangsystem ungesehen in die Burg, in die Ägydiuskriche und sogar ins Landhaus zu gelangen.

Ebenso lässt sie eine Hofkapelle einrichten, die von Sebastian Carlone stuckiert und vom niederländischen Maler Egyd de Rye mit Fresken ausgestattet wird. Das Altarblatt malt Giulio Licinio Er kann die Schulden verringern, wird aber des Geizes sowie illegaler Kinder beschuldigt. Auf halber Höhe an der Ostseite des Reinerkogels in Andritz befindet sich im Weinitzenwald eine heilkräftige Quellgrotte, in deren unmittelbarer Nähe sich seit eine Kapelle befindet, die an Stelle eines Kreuzstöckl errichtet wird, welches ursprünglich Ulrich von Gösting aus Dankbarkeit dem Patron der Brunnen, dem heiligen Ulrich, Bischof von Augsburg, widmete, weil er nach seiner Rückkehr aus osmanischer Gefangenschaft von seinem "türkischen Leiden" Fieber durch dieses Quellwasser geheilt wurde.

Vor dem Tor führt eine Holzbrücke über den Stadtgarben zur Kühtratte. Der lutherische Theologieprofessor David Chyträus, eigentlich David Kochhafe, aus Rostock arbeitet für diese Anstalt eine Schulordnung aus, die den Söhnen der landständischen Adeligen eine Ausbildung ermöglicht, die sie vom Elementarunterricht bis zu einer juristischen Ausbildung führt. Wegen Zensurstreitigkeiten werden und die landschaftlichen Drucker Andreas Franck und Zacharias Bartsch verhaftet. Die Türken bringen seinen abgeschlagenen Kopf sowie seinen gefangengenommenen Sohn Wolf Engelbrecht nach Konstantinopel.

Spaur als Statthalter in die Residenzstadt Graz, der dieses Amt bis bekleidet und als sein Hauptanliegen die Verteidigung des katholischen Glaubens gegen den protestantischen Adel sieht. Nach den Religionsverhandlungen in München, bei denen ein genauer Plan zu Gegenreformation ausgearbeitet wurde, geht die katholische Seite zum Gegenangriff über und erlässt ein am Dezember ein Dekret, dass in den landesfürstlichen Städten, Märkten und Herrschaften nur mehr die katholische Religion erlaubt.

Trotzdem ernennt der streng katholische Erzherzog Karl II. Besitzungen des Stiftes Rein in der Umgebung von Graz: Unter Einbeziehung der mittelalterlichen Stadtmauer wird in der Burg von Marc Antonio Tadei ein zweigeschossiger Registraturtrakt mit Renaissance-Arkadengängen, toskanischen Säulen und Sgraffitidekorationen als Verbindung vom zweiten zum ditten Burghof errichtet. Das Herrschergeschlecht der Galler errichtet in Schwanberg neben der alten Burg aus dem 9.

Er dient Kaiser Ferdinand II. Bischof Brenner wird auch in den steirischen Landtag aufgenommen und unterstützt Erzherzog Karl bei der Durchführung der Gegenreformation: Das Jesuitenkolleg am "Stöckl" "Taubenkobel" in der Hofgasse 10 wird am 1. Der sich im Hof befindliche Jesuitengarten ist sowohl vom Ferdinandeum Färbergasse 11 als auch vom Hofgassengymnasium Hofgasse 10 zugänglich.

April der Stiftungsbrief samt Szepter und Siegel übergeben. Der charakterlichen und wissenschaftlichen Ausbildung der Lehrer wird besondere Bedeutung zugemessen. Der religiöse Lernstoff beschränkt sich auf das Auswendiglernen des Katechismus und eine gründliche Kenntnis der Evangelien. Das Um und Auf des Unterrichtes ist die lateinische Sprache, wobei jeder Unterrichtshalbtag mit einer Lateinstunde beginnt.

Der Griechischunterricht setzt erst in der vierten Klasse ein. Die Kirche "zum hl. Andreas Peyrer am Aus Platzgründen werden aber die Pfarrgottesdienste trotzdem in der Hofkirche abgehalten.

Die Dominikaner wiederum müssen nach St. Andrä ausweichen und der frei gewordene Stadtpfarrhof dient ab jetzt Neuankömmlingen als Wohnung. Die bis ins Der Neuling Fuchs wird durch allerlei Schabernack von seinem tölpelhaften Status des Pennälertums gereinigt. Sie wird täglich um 7, 12 und 19 Uhr mit Schlägen geläutet, weil sie aus Kanonenkugeln der Türken gegossen wurde.

Zwei Rumortafeln mit Verhaltensregel bei den Eingangstoren ins Landhaus: Erzherzogen Karls zu Oesterreich unsers gnädigsten Herrn u: Juni durch den Stadtrichter Andreas Spiegl verhaftet wird, weil er trotz Verbot die protestantische Stiftsschule besucht hatte, kommt es vor dem Rathaus zu einem Aufstand von über Bürgern, bei dem sogar der päpstliche Nuntius Malaspina und der Bischof von Gurk misshandelt werden.

Der Tumult ist so wild, dass man von einer 2. Um den Freiherrn Maximilian von Schrottenbach, von bis Landeshauptmann in Steiermark und Besitzer der Herrschaften Thal, Gösting und Eppenstein, rankt sich die Sage von der teuersten Lederhose, welche er aus einem am Sonntag verbotener Weise erlegten Hirsch fertigen lässt und deshalb Golddukaten Strafe zahlen muss. November abgehaltene Hochzeitsfest von Karl I. Die zur Haupt- und Stadtpfarre erhobenen ehemalige Dominikanerkirche erhält ein neues Hochaltarbild mit der Himmelfahrt Mariae.

Noch bevor er in Tübingen die Abschlussprüfungen an der Theologischen Fakultät abgelegt hat, wird ihm unerwarteter Weise im April die Stelle eines Lehrers der Mathematik und Astronomie an der protestantischen Stiftsschule angeboten. Kepler hält sich selbst für keinen guten Lehrer, andererseits aber sprechen ihm die Inspektoren ein gutes Zeugnis aus. Die Kalender sind Inbegriff der zeitlichen Ordnung und enthalten zusätzlich wichtige Voraussagen über Wetter, Ernte, Krankheiten, drohende Landplagen und bedeutende politische Ereignisse.

Mit seinem "Mysterium cosmographicum" entwirft er die Grundlagen für seine Planeten-Gesetze. Anlässlich seiner Heirat schreibt er: Denn meine Braut hat hier Güter, Freunde, einen wohlhabenden Vater. Ein öffentliches, wenn für einen Lutheraner das Land nicht mehr sicher ist oder wenn es von dem Türken näher bedrängt wird.

Ein privates Unglück wäre es, wenn meine Frau sterben würde. Über seine Frau bemerkt er etwas später wenig schmeichelhaft: Ferdinand von Maschwander, Freiherr von Kranichsberg, widmet den beidseitig von Murarmen umflossenen Austein Kalvarienberg den Jesuiten, wo schon in der späten Jungsteinzeit eine Siedlung bestand. Der Sage nach handelt es sich dabei um den türkischen Feldherrn Ibrahim Bassa, der beim Fluchtversuch aufgrund seiner Körperfülle in der Fensteöffnung stecken blieb, als während des Essens eine Kanonenkugel einschlagen hatte.

Am Hauptplatz wird erstmals das spätere Haus "Zum schwarzen Adler" mit der gegründeten "Adlerapotheke" genannt. Im Kleindiensthaus "Zum roten Krebsen", in welchem sich Stallungen für 14 Pferde sowie 6 Kellergewölbe mit einem Fassungsvermögen von jeweils 40 Weinfässern a l befinden, werden am 9. Ab nun führt er selbst die Regierung. Bald reist Ferdinand II. Auch baut er seine Residenz in Graz aus, indem er einen 4 Stockwerke hohen Flügelbau bis zum Theater-Tor errichten und eine Schatzkammer, Kunstkammer und Bibliothek einrichten lässt.

In dieser kauft Erzherzog Ferdinand II. Jahrtausend vor Christi sowie eine Fluchtburg des bayrischen Adelsgeschlechtes der Aribonen befunden hat, einen Neubau des zerfallenen Florianikirchleins errichten. Auch Johannes Kepler muss nach seinem 6-jährigem Wirken an der Stiftsschule der protestantischen Landesstände im Paradeishof wegen seines protestantischen Glaubens Graz verlassen.

Es ist das ein Berg von steiler ungeheurer Höhe, der die umliegenden Berge, die wahrlich auch nicht niedrig sind, um die Hälfte einer deutschen Viertelsmeile überragt, unter Berücksichtigung der Krümmung der Erde. Als ich auf ihm eine Beobachtung über die Krümmung der Erde mit Hilfe der Berge ohne den Himmel anstellte, sah ich, um Euch zwischenhinein eine Freude zu machen, viel Ergötzliches. Als wir auf dem Gipfel des ragenden Felsen standen, erhoben sich unterhalb des Berges allmählich Nebel.

In Graz, das zwei Meilen entfernt ist, herrschte ein starkes Gewitter mit Donnerschlägen, die wir nicht hörten. Wir sahen alles unter uns. Die unteren Berge, nach denen wir zu visieren hatten, sah man durch die dunstige, dampfende Luft nur schlecht, nach der Zerteilung des Gewitters besser.

Neben und unter uns sahen wir in der Luft hängende Wolken, schreckhaft geborsten, von ungeheurer Geschwindigkeit. Bisher hatte uns immer die Sonne geschienen. Einige Augenblicke lang brach ein Regen vermischt mit kaltem Hagel los. Wo zuvor jene Seite vom Nebel bedeckt gewesen war, auf der sich vom Berg aus eine Aussicht weithin nach Ungarn und nach dem türkischen Gebiet auftut, zeigte sich ein wunderbarer Anblick.

Über uns war Nebel, der den Himmel verhüllte, unter uns strahlendste Helle. Die Flüsse aber glänzten, obwohl sie gerade stürmisch waren, überaus hell. Denn wir haben das Loch nicht gefunden und doch entstand ein Hagel, wenn wir nicht vielleicht eben durch unsern Aufstieg den Berg gereizt haben. Ferdinand die Hauptrollen spielen. Dieses einzigartige erste kartographische Werk über die Steiermark umfasst hundert Blatt Handzeichnungen. Clobucciaridi stirbt auf der Flucht vor den Ungarn. Die Landschaft schenkt ihr als "Denkmal der Gegenreformation" das ehemalige protestantische Stiftsgebäude und Spital mit der bereits erstmals als "Kapelle bei der Murbrücke" erwähnten Allerheiligenkirche, welches sie den Klarissinnen zur Adaptierung ihres Klosters "zu Allerheiligen im Paradeis" überlässt.

Pietro de Pomis malt dazu das Altarblatt. Die Bastei zeigt vor- und zurückspringende Mauern, die einen "Orillon", einen geschützten Mauerwinkel bilden.

Von dort führt der Weg über die Hofgasse und Murgasse zur Mariahilferkirche und weiter durch das Lendviertel, die Zeiller- und Grimmgasse, bis zur Kalvarienbergkirche, unmittelbar neben dem Ziel am Kalvarienberg. In der Hofkirche "Zum hl. Ihre Faust-Aufführung ist die erste urkundlich erwähnte auf dem europäischen Kontinent. Bau des für Kaiser Ferdinand II.

Unmittelbar vor dem Franziskanerkloster im Muruferbereich entsteht das "Kälberne Viertel" Neutorgasse , das seinen Namen von den dort befindlichen Fleischbänken hat. Hierher wird das Vieh, insbesondere ungarische Rinder, zum Schlachten getrieben. Ein Teil der Schlachtbetriebe ist zur praktischen Entzsorgung in Holzbauweise über das Murufer gebaut.

Ort beschweren sich die Nonnen des Karmeliterklosters über das verunreinigte Wasser. Als Erzherzog Ferdinand II. August zum Kaiser Ferdinand II. Gubernator wird sein ihm vertrauter Freund Hans Ulrich von Eggenberg. Octobris deroselben keyserlichen Mayestät, in die fürstliche Hauptstatt Grätz fröliche Ankunfft und Einritt auffgericht und angestellt worden.

Von dem Collegio der Societet Iesv sambt dero hochlöblichen Vniversitet daselbsten. Geschehen im Jahr vnsers Hails M. Damit begründet er die Tradition, dass auch alle folgenden Habsburger ihre Herzen in einer Urne dort bestatten lassen. Kupferstich von " Grätz in Steirmarck - Officium atque Fidem non ulla molestia tardat, Mitigat impositum, non Deus auget, onus.

Treuw und Glaubn aufhaltn. Gott vermehrt nicht die Last so schwer, Sondern Er lindert Sie vielmehr. Im Rahmen des Ausbaues der Bastionen gegen die drohende Türkengefahr wird im Südwesten das 2-stöckige Neutor errichtet und auch das Burgtor erhält sein heutiges Aussehen. Nachfolger als Hofmaler wird Johann Veit Hauckh. Im Anschluss an den zweiten entsteht der "Dritte Sack", der durch die Sackbastei und das dritte, mit einem 12m hohen Turm und einer 7m dicken Mauerdurchfahrt versehene Sacktor nach Norden auf Höhe Deutscher Bund abgeschlossen ist.

In ihm gibt es mehrere Badeanstalten mit hölzernen Wannen und sogar ein erste öffentliches Bad, welches mit dem Wasser eines verschmutzten Seitenarmes der Mur, dem "Chotmur", versorgt wird. Auch mehrere Mühlen sind vorhanden. Im Generalmandat vom 1. Die Inneneinrichtung stiften Adelige, wie etwa die Herbersteins, Dietrichsteins oder Inzaghis, die als Gegenleistung in den Kellergewölben neben den Weinfässern aus den untersteirischen Rieden eigene Grüfte einrichten dürfen. Nach der Klosteraufhebung wird das Gebäude ein Militärspital, das Landesgendarmeriekommando und das Steiermärkische Landesarchiv.

Von der Familie Rucker wird auf dem, nach ihnen benannten, dicht bewaldeten Bergrücken "Rukhenperg" Ruckerlperg am Sparbersbach die bereits seit dem Mittelalter betriebene Vogelstellerei als Hofvogeljäger ausgeübt.

In dem Wasser Muer ligt sie nach der Länge, und ben, hernach ziehet sie sich etwasgegen dem Berge. Ist ziemlich fest und mit einem Wallund Bollwerken auch schönen festen Thoren, versehen.

Dahero stets ein grosser Adel da wohnet, auch jährlichzzween fürnehme Märckte, oder Messen, zu Mittfasten, und S. Aegidii, deren jeder vierzehen Tage währet, alhiegehalten werden. Der Wein Wachs und Getreidebau ist noch hierum so stattlich nicht, dieweil sich erst die Berge oberhalb anheben voneinander zu thun, darunter dann der Schöckel, oder Desacus, der höchste ist.

Und wird unter der Stadt das Feld, so man von der Stadt das Grätzer-Feld nennet, je länger je weiter. Ich hab damahls, und folgender Zeit, zu Grätz nachfolgende Sachen gesehen: Neben der Stadtmauer hin auf kommt man zu einem vornehmen Nonnenkloster, und dar 3.

Aegidiikirche, welche derzeit die Jesuiter innen haben. Hat von aussen ein geringes Ansehen: Auf der andern Seite seyn die Reliquiae S. Maxentiae, und der Arm von S. Agatha, alle in zweyen marmorsteinernen! Francisci, so mit dem H. Ignatio, ihres Ordens Stifter, neulich in die Zahl der Heyligen ist gesetzt worden, auch mit Steinen gezieret. Hinten daran hat man eine schöne runde Kirche Kirche mit 3 Thürmen, auf Italienische Art, vor die fürstl. Begräbnusse erbaut, in welcher albereit ihrer Kayserl.

Aegidii-Kirchen, so hoch liget, über haben die Jesuiter ein ansehnliches Collegium, daran ihr Conviet und unterschiedliche Schulen seyn.

Hab, nach Mönchen, dergleichen, meines Wissens, vorhin nicht gesehen. Sie haben eine öffentliche und privilegirte hohe Schul, und einen ansehnl.

Saal, darinnen Doctores pflegen gemacht, und andere actuspublici celebrirt zu werden. Auf der andern Seite des Thores, auch gegen der Muer, haben 5. Besser hinaus ist das Bürger-Spital, und gegenüber 7. Vor dem Sackthor wohnen 8. Zum Andern, von andern Gebäuden hab ich alhie besichtigt 1. Der Bibliothecarius hat mich in die fürstliche Bibliothecam geführet, so in zweyen Zimmern. In dem ersten hat es ein schönes Uhr Werk. Gleich daran ist die fürstliche Kunst-Kammer, in welche ich aber nicht kommenkönnen, wiewol obgemeldter Jesuit für mich angehalten, und sich was über die Incivilitet desjenigen, so darzu den Schlüssel hatte, alterirt hat.

Nahend dieser Burg ist das fürstliche Zeughaus. In einem Thurn hab ich das Horn gesehen, welches man alle Morgen und Abend treten thut, so von vielen Pfeiffen gemacht ist.

Ist auch da eine Capelle für die Soldaten darbey ein Stück von einem Elephantenkopf gewiesen wird. Unten in der Stadt bey dem fürstl Marstall war damals ein Tygerthier zu sehen.

Das Hasenhaus zu Grätz ist schöner, als das zu Wien, und seyn alhie der Hasen unterschiedl. Im Rahmen des Neubaues der Kirche zum hl.

Pauluskirche "auf der Stiege" die ursprünglich erste Grazer Pfarrkirche ist. Er iat von bis zu seinem Tode irömisch-deutscher Kaiser, überlässt aber in späteren Jahren die Staatsgeschäfte weitgehend dem ebenfalls in Graz geborenen Graf Maximilian von und zu Trauttmansdorff.

Von bis weilt er bereits erstmals als Beichtvater im Krankenhaus der Bamherzigen Brüder und in der Ägydius-Jesuitenkirche in Graz. Nach seiner Wiederkehr aus Wien veröffentlicht er in seinem Hauptwerk "Centrobarycae" erstmals seine Guldinische Formel zur Berechnung von Rotationskörpern. Die Nischenfiguren neben dem Eingang zeigen Mars und Minerva. Als solchem ist es ihm nur erlaubt, am Rande der Gesellschaft nahe der Stadtmauer im Reck- oder Marterturm Ecke Rauber- Kaiserfeldgasse zu wohnen, in dem sich auch die Folterkammer befindet.

Als Kennzeichen seines Berufes trägt er einen roten Flor am Hut sowie eine rote oder schwarze Kleidung mit einer Halskrause. Bei den hochnotpeinlichen Befragungen im Schinderhaus in der Raubergasse werden verschiedenste Folterwerkzeuge verwendet, um von den Gefangenen Geständnisse zu erpressen: Unserem allergnedigsten Herrn und Erblandtsfürsten.

Johann Baptist geweihten Klosterneubau am Graben heutige Grabenkirche. Der Herrschaftssitz der Rosenberger, der palaisartige "Rosenhof" später "Rosenegg" , wird von den Jesuiten als Sommerrefektorium übernommen.

Der gebürtige Linzer Jesuit Johann Grueber empfängt nach seinem Philosophiestudium, seiner Anstellung als Gymnasiallehrer sowie seinem vierjähriges Theologiestudium in Graz die Priesterweihe, bevor er den Auftrag erhält, im Rahmen der Asienmission einen Landweg nach China zu erforschen.

Gemeinsam mit seinem Ordensbruder Bernhard Diestel, der ebenfalls zwischen und das Studium aus Theologie und Philosophie an der Carolo-Franciscea in Graz absolvierte, bricht er über Venedig, Isfahan. Indien, Macao nach Peking auf, wo die beiden eintreffen und zwei Jahre lang am Hof des Kaisers Shunzhi im astronomischen Amt beschäftigt sind.

Oktober als erste Europäer in die tibetanische Hauptstadt Lhasa gelangt. Nach einem einmonatigem Aufenthalt setzt er seine Rückreise über Nepal, Benares, Agra sowie Kabul fort und trifft am Februar wieder in Rom ein.

Grundriss der steirischen Hauptstadt mit ihrem noch immer fortifikatorischen Zustand. Einer der Männer wird wegen Zauberei zum Tode verurteilt und hingerichtet. Feierliche Erbhuldigung von Kaiser Leopold I. August in Graz. Gotthard von den Ständen empfangen und in einem prächtigen Einzug nach Graz geleitet. Juli wird ihm dann durch alle Landleute, vom Herren-, Ritter- und Beamtenstand, gehuldigt.

Neben dem Kaiser und seinem Hofstaat sind auch Erzherzog Leopold Wilhelm, der regierende Herzgo Karl von Mantua, die spanischen und venezianischen Gesandten und zahlreicher Adel anwesend: Sondern promiscue zuverstehen seyn. Herr Domprobst zu Seggau. Herr Probst zu Vorau. Herr Probst zu Bölau. Herr Probst zu Stainz.

Herr Probst zu Rottenmann. Max Herr von Scherffenstain. Sigmund Graff von Dietrichstain. Max Graff von Schrottenbach. Sigmund Friderich Graff von Saurau. Mehr ein Graff von Schrottenbach.

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